Profi-Radsport hautnah erleben

Florian Strohmeier, Peter Streng, Ewald Strohmeier, Tilmann Rieger und Waldsassens Bürgermeister Bernd Sommer (von rechts) informierten über die Bayernrundfahrt. Detailliert natürlich über die erste Etappe von Regensburg nach Waldsassen über 221,3 Kilometer. Bilder: Eger (2)

Tour de France, Giro d'Italia und Bayern-Rundfahrt - für die Radprofis drei bedeutende Rennen. In diesem Jahr macht Deutschlands einziges Etappenrennen auch in der Region Station. Waldsassen ist am 13. Mai Ziel des ersten Abschnitts über 221,3 Kilometer.

Waldsassen. (eg) Welch große Bedeutung die Bayern-Rundfahrt hat, präsentierten die Organisatoren am Dienstag im Waldsassener Rathaus. "Es ist das wichtigste Etappenrennen in Deutschland", sagte der stellvertretende Rundfahrtleiter Tilmann Rieger. Die vielen Zuschauer und die Etappenorte hätte die Bayern-Rundfahrt dazu gemacht. "Wir bieten wieder hochklassigen Rennsport, diesmal vom 12. bis 17. Mai." Auf den fünf Etappen vom Startort Regensburg bis zum Zielort Nürnberg würden die Radsportler 830 Kilometer zurücklegen. Damit sei sie eine der längsten in der Geschichte der Bayern-Rundfahrt. Ewald Strohmeier organisiere seit 36 Jahren dieses Radsportgroßereignis mit der Familie und 8 bis 10 Helfern, so Rieger. Während des Rennens seien es dann etwa 110 bis 120 Mitarbeiter.

Längste Etappe

Die Fahrer starten am 13. Mai um 10.30 Uhr in Regensburg. Über Burglengenfeld, Tännesberg (Bergwertung), Pressath (Sprint), Erbendorf (Bergwertung) geht es nach Waldsassen. Rieger: "Hier sind drei Runden mit jeweils gut 19 Kilometern zu fahren, bevor es in der Lämmerstraße über die Ziellinie geht." Die Ankunft ist für kurz nach 16 Uhr geplant. Mit 221,3 Kilometern ist es diesmal die längste Etappe. Um 10.45 Uhr am 14. Mai ist am Johannisplatz in Waldsassen Start für die zweite Etappe über 179,5 Kilometer nach Selb.

Die 19 Teams stünden fest, erklärte der technische Leiter Florian Strohmeier, die Fahrer noch nicht. Dabei sein werden aber John Degenkolb, Marcel Kittel, Dominik Nerz, Tony Martin, Sam Bennett und auch der Amberger Andreas Schillinger. Zu den profilierten Teams kämen auch einige Nachwuchsmannschaften. "Die Bayern-Rundfahrt ist ganz wichtig für den Nachwuchs", stellte Florian Strohmeier heraus. "Es ist ein Highlight für die Fahrer, die sich mit den ganz Großen messen können."

Höhepunkt für Waldsassen

500 000 Euro beträgt der Etat für die Bayern-Rundfahrt. Peter Streng, der für das Marketing zuständig ist, dankte den Sponsoren, die 70 Prozent aufbrächten, die restlichen 30 Prozent würden die Etappenorte beisteuern. So auch Waldsassen. "Ich musste keine drei Sekunden überlegen, als mir angeboten wurde, ob wir diesmal dabei sein wollen", sagte Bürgermeister Bernd Sommer. "Es ist ein absoluter Höhepunkt für unsere Stadt. Ich hoffe, dass sich viele Leute an den beiden Tagen aufmachen und an der Strecke dabei sind." Auch für das Rahmenprogramm sei bestens gesorgt, mit allem was dazu gehöre.
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