Radsport
Weinstein verpasst WM-Titel

London. Domenic Weinstein trat mit letzter Kraft in die Pedale, dann schüttelte er enttäuscht den Kopf. Trotz furiosem Beginn fuhr der Schwarzwälder am Weltmeistertitel in der Einerverfolgung vorbei und musste sich mit der Silbermedaille begnügen. Nachdem Weinstein bei den Bahnrad-Weltmeisterschaften in London in der Qualifikation noch deutschen Rekord gefahren war, konnte er im Finale am Freitag nicht mehr zulegen. In 4:18,275 Minuten blieb der 21-Jährige hinter dem Italiener Filippo Ganna (4:18,275).

Trotzdem bescherte der Youngster der deutschen Mannschaft einen Tag nach den Triumphen von Joachim Eilers im 1000-Meter-Zeitfahren und Kristina Vogel im Keirin immerhin das fünfte Edelmetall auf der Olympia-Bahn und beendete zugleich die Durststrecke in der Einerverfolgung. Schon in der Qualifikation hatte Weinstein in 4:16,206 Minuten seinen eigenen Rekord um 1,2 Sekunden unterboten. Im Finale schien er nochmal zulegen zu können. Bis drei Runden vor Schluss lag er vorn, dann kam der kleine Einbruch. Ohne Medaillenchance blieben am dritten Wettkampftag Teamsprint-Olympiasiegerin Miriam Welte (Otterbach) im 500-Meter-Zeitfahren und die deutschen Sprinter.
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