Reiten
Vielseitigkeitsreiter hoffen

Rio de Janeiro. Trotz des Debakels von Olympia-Debütantin Julia Krajewski mit drei Verweigerungen können die deutschen Vielseitigkeitsreiter noch auf eine Medaille in Rio de Janeiro hoffen. Nach einem dramatischen Tag im Gelände liegt das Team vor dem Springen am Dienstag auf Platz vier. "Das war eine Berg- und Talfahrt der Emotionen", sagte Dennis Peiler, Geschäftsführer des Reitverbandes FN.

Weitere Hoffnungen liegen in der Einzelwertung auf Michael Jung, der mit seinem Pferd Sam an zweiter Stelle rangiert. "Vorbei ist es erst, wenn der letzte Reiter im Ziel ist", sagte Peiler am Montag angesichts der knappen Abstände. Das deutsche Quartett ist mit 172,80 Strafpunkten Vierter. Es führt Australien (150,30) vor Neuseeland (154,80) und Frankreich (161,00). Im Einzel besitzt Jung eine hervorragende Chance auf ein weiteres Edelmetall. Mit einer überragenden Leistung blieb der Doppel-Olympiasieger von London ohne Fehler. Jung hat vor den zwei Spring-Runden des Einzels am Dienstag 40,90 Strafpunkte. Vor ihm liegt nur der Australier Christopher Burton mit Santano (37,60).
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