Reizvolles Derby beim SVSW

Das dritte Heimspiel für Aufsteiger SVSW Kemnath ist ein besonderes. Denn es geht gegen Nachbar SV Grafenwöhr. Vor allem an das zweite Match auf eigenem Platz, das mit 0:7 gegen den SV Schwarzenfeld verloren ging (Szene mit Tobias Gradl beim Schuss) gibt es eine ungute Erinnerung. Bild: A. Schwarzmeier

Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen für das Nord-Derby in der Bezirksliga nicht sein. Gastgeber SVSW Kemnath sonnt sich als Aufsteiger im Vorderfeld, Vizemeister SV Grafenwöhr reist als siegloser Vorletzter an.

(seb/vl) Zum Derby am Sonntag um 15 Uhr sind die Schwarz-Weißen nach langer Zeit wieder einmal Gastgeber für die Sportvereinigung Grafenwöhr.

Beim Auswärtssieg in Vohenstrauß hielt Torhüter Benny Winkler den SVSW lange im Spiel, bevor ein schnell vorgetragener Konter den Sieg brachte. Mit Glück und Geschick brachten die Schwarz-Weißen anschließend den Dreier unter Dach und Fach. Erfreulich, dass die Abwehr im vierten Saisonspiel bereits zum dritten Mal ohne Gegentreffer blieb.

Der Vorjahres-Vize aus Grafenwöhr kommt diese Saison schwer in die Gänge und das Fehlen wichtiger Spieler wirkt offensichtlich. Der Kemnather Trainer Markus Sebald unterschätzt die kompakte Spielweise der Mannschaft um die Routiniers Wächter und Kraus gewiss nicht und weiß um die Schwere der Aufgabe für seine Mannschaft. Die Schwarz-Weißen lassen mit viel Selbstvertrauen nichts unversucht, dieses Derby zu gewinnen. Am Kader zur Vorwoche ändert sich nichts. Knodt und Togani fehlen nochmals, Schäffler ist verletzt.

Ohne Mumm und Selbstvertrauen sowie ängstlich agierend, so lässt sich der momentane Zustand des letztjährigen Vizemeisters SV Grafenwöhr kurz beschreiben. Negativer Höhepunkt nach bislang vier Spielen war zweifelsohne die jüngste 0:3-Heimschlappe gegen den SV Freudenberg. Und ausgerechnet beim Aufsteiger wollten die Schützlinge um Bernhard Solter nach dem anspruchsvollen Auftaktprogramm den Schalter umlegen und den ersten "Dreier" der Saison einfahren.

Mehr Effektivität

Bei allem Wehklagen bleibt der Sportvereinigung keine Zeit zum Verschnaufen. Wie schon im Spiel gegen Freudenberg konstatiert wurde, kann man dem SV das Bemühen nicht absprechen, nur an der Durchschlagskraft und der Effektivität hapert es gewaltig. Ein Schlüssel zum Erfolg wird auch in Kemnath darin liegen, endlich einmal effizienter und zielstrebiger zu spielen, denn mit Ballbesitz alleine lassen sich keine Spiele gewinnen.
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