Remis in Nürnberg

Der 1. FC Nürnberg kam trotz Führung nicht über ein 1:1 gegen den SV Darmstadt 98 hinaus. In dieser Szene macht der Nürnberger Niklas Stark (rechts) ein langes Bein gegen Gästespieler Romain Bregerie. Bild: dpa

Zweitliga-Tabellenführer Ingolstadt macht am 28. Spieltag einen großen Schritt in Richtung Aufstieg. Während Darmstadt in Nürnberg patzt, rückt Karlsruhe mit einem Heimerfolg gegen St. Pauli wieder an die Aufstiegsränge heran.

Der FC Ingolstadt hat seine Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga ausgebaut. Der Spitzenreiter aus Oberbayern gewann zum Auftakt des 28. Spieltags am Freitag mit 1:0 (1:0) bei Aufsteiger 1. FC Heidenheim. Verfolger Darmstadt 98 ließ mit dem 1:1 (0:1) beim 1. FC Nürnberg zwar Punkte liegen, eroberte aber den zweiten Tabellenrang. Ein Schritt in Richtung Aufstieg gelang dem Karlsruher SC. Die Badener gewannen ihr Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten FC St. Pauli deutlich mit 3:0 (2:0).

Der Absteiger aus Nürnberg wollte nach zuletzt vier Niederlagen in Serie Wiedergutmachung betreiben und begann stark. Angreifer Jakub Sylvestr (21.) brachte den Ball bereits im Darmstädter Tor unter, wurde aber wegen einer Abseitsposition zurückgepfiffen. Tatsächlich brachte dann Neuzugang Guido Burgstaller (34.) die Franken nach einer Ecke in Führung. Durch Sylvestr (37.) hätte der FCN sogar noch erhöhen können. Die Gäste wurden nach der Pause besser und belohnten sich mit dem Ausgleich des eingewechselten Marco Sailer (73.). "Wir haben zwei brutal verschiedene Halbzeiten erlebt", sagte Gäste-Trainer Dirk Schuster.

Nach anfänglichem Abtasten wurde Spitzenreiter Ingolstadt in Heidenheim stärker. Auf eine Balleroberung von Alfredo Morales folgte ein Solo von Mittelfeldspieler Pascal Groß (27.), der den Aufstiegsfavoriten in Führung schoss. Danach untermauerte der FCI seine Ambitionen und verpasste es durch Lukas Hinterseer (35.) und Morales (45.) nur knapp, noch vor der Pause zu erhöhen.

Nach dem Wechsel kam Heidenheim auf, vergab aber durch Florian Niederlechner (58.) und Robert Leipertz (60.) beste Chancen zum Ausgleich. "Das Spiel heute war wirklich intensiv. Für uns war wichtig, den Heimsieg von vergangener Woche hier zu vergolden", sagte Ingolstadts Trainer Ralph Hasenhüttl, der nach dem Erfolg beide Fäuste ballte und jubelnd aufs Spielfeld rannte.
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