Rettung: EV Landshut in der Oberliga

Der finanziell angeschlagene Traditionsclub EV Landshut ist gerettet und spielt künftig in der Eishockey-Oberliga Süd. Zugleich ziehen die Niederbayern ihre Klage vor dem Schiedsgericht des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) gegen den Zweitliga-Lizenzentzug zurück, wie die Landshuter am Sonntag mitteilten. Durch frisches Geld von Gesellschafter Rainer Beck sei der Weg für eine Zukunft freigemacht worden. "Die Zukunft des Eishockeys in Landshut liegt mir enorm am Herzen. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, erneut Kapital zur Verfügung zu stellen, um den EVL am Leben zu erhalten", wurde Beck zitiert.

Der DEB bestätigte am Wochenende den Lizenzbescheid für Landshut. "Ich bin erleichtert, dass es der EVL Landshut nach den enormen Anstrengungen in der abgelaufenen Woche doch noch geschafft hat", sagte Spielbetrieb-Direktor Oliver Seeliger. Der Verein, der Spieler wie Marco Sturm oder Alois Schloder hervorbrachte, sei wegen seines Namens und seiner Tradition eine "Bereicherung" für die Oberliga.

Nach der Verweigerung der Zweitliga-Lizenz aus wirtschaftlichen Gründen hatte der Verein Mitte Juli zunächst rechtliche Schritte gegen die Deutsche Eishockey Liga (DEL) angekündigt.
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