Rost nach Regensburg?

Bis zu 460 000 Zuschauer haben am Sonntag das Spitzenspiel der Fußball-Regionalliga Bayern zwischen dem SSV Jahn Regensburg und der SpVgg Unterhaching (2:1) live im Fernsehen bei Sport1 verfolgt. Thema war unter anderem auch der potenzielle Nachfolger von Christian Brand. Im Gespräch: Timo Rost, Trainer des FC Amberg.

Rund 300 000 haben im Schnitt das Spiel verfolgt. "Das sind sehr gute Zahlen, vor allem mit Blick auf die ungewohnte Anstoßzeit. Normalerweise zeigen wir die Regionalliga ja am Dienstag um 20 Uhr", erklärt Stefan Thumm, Leiter Fußball bei Sport1.

Während der Übertragung kamen zudem immer wieder prominente Fußball-Gäste zu Wort. In Regensburg sprachen Moderator Martin Quast und Kommentator Jörg Dahlmann mit Rainer Koch, dem BFV-Präsidenten, mit Markus Weinzierl, dem Ex-Trainer von Regensburg und jetzigem Coach des FC Augsburg, mit Michael Hofmann, der Torwart-Legende des TSV 1860 München.

Weinzierl stand von 2006 bis 2012 als Co- und Cheftrainer der Regensburger an der Seitenlinie, Hofmann von 2010 bis 2013 im Tor des SSV Jahn. Gemeinsam schafften sie in der Saison 2011/12 den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Und nebenbei drehten sich die Gespräche auch um den kuriosen Rauswurf von Christian Brand, der als Trainer des SSV Jahn Regensburg entlassen wurde - aber nicht gleich, sondern noch zwei Spiele coachen darf. Als mögliche Nachfolger nannte Moderator Martin Quast drei Namen: Zum einen Gino Lettieri, der die damalige SpVgg Weiden in der Regionalliga trainierte. Er wurde erst vor kurzem vom MSV Duisburg entlassen. Dann Christian Ziege und auch - Timo Rost.

Wir sprachen mit dem Trainer, der in diesem Jahr mit dem FC Amberg den Aufstieg in die Regionalliga geschafft hat.

Herr Rost, was ist dran an den Gerüchten, dass Sie als Nachfolger von Christian Brand beim SSV Jahn Regensburg gehandelt werden?

Timo Rost: Da gibt es von meiner Seite nichts zu kommentieren. Da wird man von mir weder ein Ja noch ein Nein hören.

Aber offensichtlich sprechen sich Ihre Erfolge mit dem FC Amberg herum ...

Timo Rost: Das freut mich. Fakt ist: Deutschlandweit wird das schon wohlwollend zur Kenntnis genommen, was wir hier für eine Arbeit leisten. Vor allem, mit den Mitteln, die uns zur Verfügung stehen. Nochmal: Kein Kommentar zu Regensburg. Wir konzentrieren uns jetzt nur noch auf das letzte Spiel heuer gegen Aschaffenburg. Meine Mannschaft hat eineinhalb Jahre durchgespielt, mit nur zehn Tagen Pause. Irgendwann kommt der Einbruch. Aber wir sind in der Lage, nochmals alles rauszuhauen, um den Zuschauern ein gutes Spiel zu bieten.
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