Ruderer mit Zuversicht im WM-Finale

Marcel Hacker schien wie von schweren Lasten befreit. Der Sieg im Halbfinale der Ruder-WM auf dem Alpensee Aiguebelette hob die Laune des 38 Jahre alten Routiniers spürbar an. "Dass wir die Pflicht mit der Olympia-Qualifikation geschafft haben, erleichtert ungemein", bekannte der langjährige Einer-Fahrer aus Magdeburg. Der souveräne Auftritt an der Seite seines kongenialen Mitstreiters Stephan Krüger (Rostock) im Doppelzweier machte zudem Mut für den Endlauf am Sonntag: "Da liegen zwölf Bekloppte am Start. Wenn wir um eine Medaille mitfahren wollen, müssen wir um Gold kämpfen."

Darüber hinaus buchte auch der Frauen-Doppelzweier als Halbfinal-Dritter die Tickets für Rio 2016. Damit stieg die Zahl der deutschen Startplätze auf sechs an. In den WM-Endläufen der 14 olympischen Klassen am Wochenende ist der DRV mit acht Teams vertreten. Höhe- und Schlussspurt der WM wird das Achter-Rennen am Sonntag (14.45 Uhr). Dabei wollen sich die Olympiasieger aus Deutschland bei den Briten für die WM-Niederlagen der vergangenen beiden Jahre revanchieren.
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