Rudern
Jüngere am Ruder

Drei Neue, zwei Rückkehrer und vier Silbermedaillengewinner von Rio sollen den Deutschland-Achter, das Paradeschiff des Deutschen Ruderverbandes, auf Erfolgskurs halten. Bild: dpa

Dortmund. Der Deutschland-Achter startet mit einer verjüngten Crew in das nach-olympische Jahr. Drei Neue, zwei Rückkehrer und vier Silbermedaillengewinner von Rio sollen das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) auf Erfolgskurs bringen. Erste Bewährungsprobe für das Team um Schlagmann Hannes Ocik (Schwerin) wird die EM in einer Woche in Racice (Tschechien).

"Man kann schon von einem großen Umbruch sprechen. Jetzt müssen sich die Jungs international bewähren", sagte Trainer Uwe Bender am Donnerstag in Dortmund. Er vertritt den vorübergehend in den U23-Bereich gewechselten bisherigen Achter-Coach Ralf Holtmeyer für ein Jahr.

Oberste Priorität hat der langfristige Aufbau einer schlagkräftigen Einheit für die nächsten Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Nicht zuletzt deshalb entschloss sich Holtmeyer bereits vor Saisonbeginn, übergangsweise für ein Jahr in den U23-Bereich zu wechseln. "Man bekommt eine gewisse Betriebsblindheit und nutzt sich ein bisschen ab. Ein Stück Abstand zu haben ist gut", sagte der zweimalige Goldcoach (1988 und 2012) der Deutschen Presse-Agentur. Die Zeit in seinem neuen Amt will er dazu nutzen, Talente an den A-Kader heranzuführen.
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