Samstag
Entscheidungen am Wochenende

Mo Farah hat bereits viele Schlachten über 10 000 Meter erfolgreich geschlagen. Auch diesmal gehört der Brite zu den WM-Favoriten. Bild: dpa
Marathon Männer

Selten war ein WM-Rennen so stark besetzt: Weltrekordhalter David Kimetto, sein Vorgänger Wilson Kipsang (beide Kenia) sowie Olympiasieger David Kiprotich (Uganda) sind am Start. Sonst konzentrieren sich die Stars eher auf lukrative Stadtläufe.

Siebenkampf

Brianne Theisen-Eaton, kanadische Ehefrau von Weltrekordler Ashton Eaton, hat in diesem Jahr schon 6808 Punkte vorgelegt. Olympiasiegerin Jessica Ennis-Hill ist nach ihrer Babypause zurück - ebenso wie Jennifer Oeser. Eine Medaille wird aber eher Carolin Schäfer zugetraut. Außerdem ist Claudia Rath am Start.

Kugelstoßen Frauen

Topfavoritin ist Christina Schwanitz. Als größte Gegnerin gilt die Chinesin Lijao Gong. Die zweifache Olympiasiegerin Valerie Adams aus Neuseeland fehlt verletzt.

10 000 Meter Männer

Doppel-Olympiasieger Mo Farah hatte keine einfache Vorbereitung: Sein Trainer stand zuletzt im Zentrum von Dopingvorwürfen. Er bleibt aber ein heißer Gold-Kandidat, auch wenn die Läufer aus Äthiopien und Kenia immer für den Titel gut sind. Einziger deutscher Teilnehmer: der Hamburger Arne Gabius.

Sonntag

20 km Gehen, Männer

Gleich drei Deutsche sind in diesem Rennen am Start: Christopher Linke, Nils Brembach, Hagen Pohle. Die russischen Geher sind durch diverse Dopingskandale geschwächt. Der Favorit kommt daher aus Japan: Weltrekordhalter Yusuke Suzuki.

Hammerwurf Männer

Es ist die erste WM ohne den deutschen Serienmeister Markus Esser. Er hat in diesem Jahr seine Karriere beendet. Die Favoriten sind schnell benannt: Titelverteidiger Pawel Fajdek aus Polen sowie Olympiasieger Krisztian Pars aus Ungarn.

Kugelstoßen Männer

David Storl will zum dritten Mal in Serie Weltmeister werden. Storls stärkster Konkurrent ist einer von vier Amerikanern: der Weltjahresbeste Joe Kovacs.

100 Meter Männer

Usain Bolt oder Justin Gatlin? Schon lange war die Spannung vor einem 100-Meter-Finale nicht mehr so groß. Titel und Rekorde sprechen für den zuletzt so häufig angeschlagenen Bolt, die Ergebnisse der vergangenen Monate aber klar für Gatlin.
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