SC Freiburg aber ein unangenehmer Gegner - Ronny Philp fällt länger aus
Augsburg setzt auf Heimstärke

Endlich wieder ein Heimspiel: Nach dem unglücklichen Spielplan mit fünf Auswärtspartien an den ersten acht Spieltagen freut sich der FC Augsburg, wieder mit den Fans im Rücken in der Fußball-Bundesliga um Punkte zu kämpfen. Gegen den noch sieglosen SC Freiburg sind Trainer Markus Weinzierl und seine Profis an diesem Samstag (15.30 Uhr) ganz auf Sieg programmiert.

"Wir müssen zu Hause die Basis für den Klassenerhalt legen", sagte Weinzierl am Freitag. Sechs der bislang neun Punkte holten die Schwaben im eigenen Stadion - nur gegen Borussia Dortmund gab es eine 2:3-Niederlage.

In den kommenden Wochen muss der FCA ohne Ronny Philp auskommen. Der 25 Jahre alte Außenverteidiger hat einen Teilanriss einer Sehne im Oberschenkel erlitten. Gegen den Sportclub muss Weinzierl in der Startelf auch Tobias Werner ersetzen. Der Außenstürmer ist nach der fünften Gelben Karte gesperrt. Für ihn könnte Alexander Esswein in die Startelf rutschen. Kapitän Paul Verhaegh ist nach Nackenproblemen fit, ebenso steht Stürmer Sascha Mölders nach einer mehrwöchigen Fußverletzung wieder zur Verfügung.

Mit dem vierten Saisonsieg könnten sich die Augsburger von den Abstiegsrängen absetzen. Gegen einen direkten Konkurrenten zu punkten, sei dabei "besonders wichtig", betonte Weinzierl. Freiburg steht aus seiner Sicht schlechter da als es bislang gespielt habe. Von acht Partien hat der Sportclub fünf unentschieden gespielt. "Sie sind ein unangenehmer Gegner", mahnte der FCA-Coach. Seine Mannschaft hat als einzige in dieser Saison noch nicht unentschieden gespielt, die Freiburger sind dagegen die Remiskönige.

In die Augsburger Startelf zurückkehren wird auch Abdul Rahman Baba. Der 20 Jahre junge Außenverteidiger, der aus Fürth kam, hat in kürzester Zeit die Lücke geschlossen, die Matthias Ostrzolek mit seinem Wechsel zum Hamburger SV gerissen hatte.
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