Schaffelhubers fünfte WM-Medaille
Ski-WM

Panorama.(dpa) Die fünffache Paralympics-Siegerin Anna Schaffelhuber hat zum Abschluss der alpinen Ski-Weltmeisterschaften der Sportler mit Handicap ihre fünfte Medaille geholt, den angestrebten dritten Titel jedoch verpasst. Die Mono-Skifahrerin musste sich am Mittwoch (Ortszeit) im kanadischen Panorama im Slalom ihrer österreichischen Dauerkonkurrentin Claudia Lösch geschlagen geben. Insgesamt holte das aus fünf Athleten bestehende deutsche Team 13 Medaillen. Im Slalom gab es dreimal Grund zur Freude. Hinter Schaffelhuber, die zuvor die Titel in der Superkombination und im Riesenslalom und zudem Silber im Super-G sowie Bronze in der Abfahrt gewann, wurde Anna-Lena Forster Dritte.

Der bisher ebenfalls medaillenlose Thomas Nolte fuhr in der Klasse der sitzenden Herren auf den Bronzerang. Neben Schaffelhuber, Forster und Nolte gewannen Andrea Rothfuss (viermal Silber) und Georg Kreiter (zweimal Gold) die deutschen Medaillen.

Skilanglauf

Sprinter im Finale nur Zuschauer

Drammen.(dpa) Die Langlauf-Sprints der Saison sind so zu Ende gegangen, wie sie im November in Kuusamo begannen: Ohne deutsche Beteiligung in den entscheidenden Läufen. Im norwegischen Drammen waren die DSV-Läuferinnen und Läufer am Mittwoch nur Zuschauer, als es um den Einzug in die Finals und dann um die Siege ging. Diese holten sich die Norweger Maiken Caspersen Falla und Eirik Brandsdal. Die Sprint-Weltcup-Wertungen entschieden Marit Bjørgen und ihr Landsmann Finn Haagen Krogh für sich.

"Sechs unserer sieben gestarteten Athleten haben die Qualifikation überstanden. Das war zumindest ein positiver Aspekt. Natürlich hätten wir gern die eine oder andere Sportlerin auch im Halbfinale gesehen", meinte Bundestrainer Frank Ullrich. Er verwies auf die enorme Quote an Norwegern, die mit 17 Läufern im Viertelfinale vertreten waren.

Die Chance auf das Halbfinale hatte besonders Denise Herrmann. Die Oberwiesenthalerin war als Dritte ihres Viertelfinals nur knapp gescheitert. Am einzigen Anstieg war sie aus dem Rhythmus gekommen und musste früh eine Lücke schließen. Diese Kraft fehlte der Sächsin, die am vergangenen Wochenende in Lahti die einzige Finalteilnahme einer deutschen Athletin in diesem Winter geschafft hatte, am Ende. Ullrich lobte die Einstellung seines Teams. "Man merkt, dass die Kräfte so langsam ausgehen. Aber alle haben sich noch einmal ins Zeug gelegt und sind zumindest mit der überstandenen Qualifikation auch etwas dafür entschädigt worden."
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