Schützen
Simon Weiß Europameister

Tallinn. Simon Weiß jubelte nicht ausgelassen, er freute sich eher zurückhaltend. Der 19-Jährige aus Windischeschenbach bestätigte bei der Junioren-EM, dass er bereits ein abgezockter Typ ist. Als Sechster mit der Freien Pistole ins Finale gegangen, zeigte er im Endspurt seine Qualitäten, bestätigte mit 185,5 Ringen seine letzten Trainingsleistungen und wurde am Ende mit 1,7 Ringen Vorsprung Europameister. Dabei entschied der letzte Schuss, mit dem Weiß 9,4 erzielte. Der Russe Artem Schernussow kam nur 7,2 und gewann damit Silber.

Damit feierte Bundestrainerin Bärbel Georgi am Donnerstag mit ihrer Mannschaft in Tallinn (Estland) einen großen Erfolg. Zum Einzeltitel von Simon Weiß kam auch noch Bronze mit der deutschen Mannschaft: Weiß, Glenn-Niklas Simmank (Frankfurt/Oder) und Jan-Hendrik Waldvogt (Schieder) wurden Dritter mit 1612 Ringen. Silber ging an die Ukraine mit dem gleichen Resultat, aber sechs Innenzehnern mehr. Gold holte sich souverän Russland mit 1625 Ringen.

Weiß hatte nach dem Vorkampf mit 643 Ringen den sechsten Rang belegt. Zwei Ringe fehlten Glenn-Niklas Simmank nach 536 Ringen für das Finale. Er wurde Elfter. Jan-Hendrik Waldvogt belegte mit 533 Ringen den 15. Platz.

Im Liegendkampf blieben die deutschen Junioren ohne Medaille und Finalplatz. Bester des Trios wurde Kai Dembeck (Möhnesee) mit 616,6 Ringen als 15.. Maximilian Dallinger (Lengdorf) erreichte den 18. Rang mit 615,5, Markus Abt (Amtzell) den 43. Platz mit 609,8 Ringen. Den Sieg sicherte sich der Ungar István Péni mit 209,0 Ringen im Finale vor Filip Smol (Polen) mit 206,1 und Benjamin Tingsrud Karlsen (Norwegen) mit 184,5 Ringen. Den Mannschaftstitel holte sich die Schweiz mit 1856 vor Norwegen mit 1855,1.
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