Schumacher-Sohn feiert Debüt in der Formel 4
Hype um Mick

Mick Schumacher wird sich in Oschersleben nur auf das Rennen konzentrieren und keine Aussagen treffen. Bild: dpa
Das Renndebüt von Mick Schumacher in der neuen ADAC Formel 4 erreicht fast schon Formel-1-Dimensionen. 180 Medienvertreter haben sich für das Auftaktwochenende in Oschersleben angekündigt. Schirmherr der Einsteiger-Rennserie ist der viermalige Formel-1-Champion Sebastian Vettel. "Er macht das alles schon sehr gut und hat viel Spaß daran. Das ist zunächst mal das Wichtigste", sagte Vettel der "Bild".

Sagen wird Mick Schumacher wie schon bei seinem öffentlichen Testauftritt nichts. Der Kart-Vizeweltmeister des vergangenen Jahres soll sich voll und ganz auf die ersten drei Rennen im Formel-Sport an diesem Wochenende in der Motorsport Arena konzentrieren. "Wir dürfen nicht vergessen: Das ist ein junger Kerl, der ist gerade 16 geworden", hatte Sabine Kehm, Managerin von Micks Vater Michael, zuletzt betont. Sie bat um Zurückhaltung und dämpfte die Erwartungen.

Dennoch wird Mick Schumacher, der für das Team Van Amersfoort Racing unter anderem zusammen mit dem Sohn von Formel-1-Designguru Adrian Newey, Harrison Newey, fährt, mehr als jeder andere der maximal 42 Nachwuchspiloten beobachtet werden.

Das große Interesse an ihm sieht der dreimalige Formel-1-Weltmeister Niki Lauda als "riesige Belastung". Gerhard Berger ist indes von Mick Schumacher überzeugt. "Er ist ein ganz guter Kerl, der mit beiden Füßen auf dem Boden steht und Racing in sich hat.", sagte der frühere Formel-1-Pilot. "Er macht seinen Weg. Wir werden noch von ihm hören."

Mick Schumachers Vater erholt sich weiterhin von seinem Skiunfall am 29. Dezember 2013 in Méribel. Der 46-Jährige setzt seit September vergangenen Jahres seine Rehabilitation zu Hause am Genfer See fort, Details über seinen Zustand sind nicht bekannt.
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