Schwimmen
Nur einmal Halbfinale

London. Weltmeister Adam Peaty verzückte die britischen Fans mit Doppel-Gold, Philipp Forster freute sich immerhin über sein erstes EM-Halbfinale. Der Schwimmer aus Frankfurt/Main schlug am Dienstag über 200 Meter Lagen nach 2:01,17 Minuten an, das reichte zu Platz elf aus beiden Halbfinals. 0,31 Sekunden fehlten ihm bei seinem ersten EM-Endlauf. Forster hatte am zweiten EM-Tag als einziger Deutscher aus dem 15-köpfigen Team mit vielen Nachwuchskräften die Vorläufe überstanden.

Weltrekordler Peaty machte das Finale über 100 Meter Brust zu einer klaren Angelegenheit und brachte das Aquatics Centre beinahe zum Brodeln. In 58,36 Sekunden war der 21-jährige Brite so schnell wie noch kein Schwimmer bei einer EM. Peaty ließ als Mitglied der Mixed-Lagenstaffel eine Stunde später das nächste britische Gold folgen.

Ungarns Erfolgsschwimmerin Katinka Hosszu sammelte über 200 Meter Rücken in 2:07,01 Minuten den zweiten von sechs möglichen Einzeltiteln. Camille Lacourt (Frankreich) sicherte sich in 53,79 Sekunden den Titel über 100 Meter Rücken. Die nicht-olympischen 50 Meter Schmetterling gewann der Weltjahresbeste Andrij Goworow aus der Ukraine in 22,92 vor Ungarns Altmeister Laszlo Cseh. Bei den Frauen verteidigte Weltmeisterin Sarah Sjöström (Schweden) in 24,99 ihren EM-Titel von Berlin.
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