Sieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring
Audi erfolgreich

Das Siegerquartett Edward Sandström, Christopher Mies, Nico Müller und Laurens Vanthoor (von links) jubelt nach dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Bild: dpa
Audi hat am Sonntag beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring seinen dritten Triumph nach 2012 und 2014 gefeiert. In einem bis zum Schluss spannenden Zweikampf konnten sich DTM-Pilot Nico Müller (Schweiz), Christopher Mies (Heiligenhaus), Edward Sandström (Schweden) und Laurens Vanthoor (Belgien) bei ihrem ersten Sieg auf dem Eifelkurs mit nur knapp 41 Sekunden Vorsprung auf DTM-Fahrer Maxime Martin (Belgien), Lucas Luhr (Koblenz), Markus Palttala (Finnland) und Richard Westbrook (Großbritannien) durchsetzen.

In der Geschichte dieses Langstreckenklassikers seit 1970 ist das die geringste Differenz zwischen einem Erst- und Zweitplatzierten. Im bisher knappsten Zieleinlauf betrug 1993 der Abstand 53,20 Sekunden.

Als dritter Hersteller schaffte vor 200 000 Zuschauern Porsche in der Besetzung Peter Dumbreck (Großbritannien), Wolf Henzler (Nürtingen), Alexandre Imperatori (Schweiz) und Martin Ragginger (Österreich) den Sprung auf das Podium.

Der berühmte Langstreckenklassiker auf der legendären Nordschleife wurde abseits der Sicherheitsdebatte von Strafen und Unfällen überschattet. Mehrere Fahrer mussten ins Krankenhaus transportiert werden. Laut Veranstalter wurde aber keiner der Teilnehmer ernsthaft verletzt. Auch fünf der acht DTM-Piloten gehörten zu den Leidtragenden, darunter Meister Marco Wittmann.
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