Sieg gegen Borrisow Pflicht

Volle Konzentration bei Stefan Kießling und Bayer Leverkusen vor dem Auftakt in der Champions-League. Bild: dpa
Bayer Leverkusen will sein Champions-League-Jubiläum mit einem Auftaktsieg veredeln. "Die Vorfreude ist riesig. Wir haben hart für die Teilnahme gearbeitet und wollen jetzt auch die nächste Hürde nehmen", sagte Keeper Bernd Leno vor dem Saisonstart in die Königsklasse am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky) gegen den weißrussischen Meister Bate Borissow in der BayArena. Die bereits zehnte Teilnahme am Wettbewerb dokumentiert, dass sich der Werksclub im Feld der großen europäischen Vereine etabliert hat. Bayer-Trainer Roger Schmidt ist trotz der unerwarteten 0:1-Pleite am vergangenen Samstag gegen Aufsteiger Darmstadt zuversichtlich, dass sich seine Elf verbessert präsentiert. "Gefühlt haben wir zuletzt zu wenige Tore geschossen. Es ist unsere Aufgabe, in der Bewegung ohne Ball kreativ und entschlossen zu spielen", erklärte Schmidt. Gegen den weißrussischen Meister erwartet er ein taktisch anspruchsvolles Match: "Borissow hat schon vielen Mannschaften mit einem guten, strukturierten Spiel Probleme bereitet."

Gegen Borissow bleibt ein gewisser Druck nicht aus. Triple-Sieger FC Barcelona und der AS Rom sind die weiteren Kontrahenten in der Gruppe E. Ein erfolgreicher Auftakt wäre für Bayer angesichts des anstehenden Programms hilfreich. Dass Borissow vermutlich ebenso defensiv wie zuletzt Darmstadt spielen könnte, ist für Schmidt nicht wichtig: "Wir haben schon gezeigt, dass wir in der Lage sind, permanenten Druck auszuüben und beim Gegner Fehler zu erzwingen." Schmidt wollte sich noch nicht festlegen, ob er seine Startelf verändert. Entwarnung gab es bei Roberto Hilbert. Der Rechtsverteidiger konnte am Dienstag bereits ein individuelles Training bestreiten. Als Alternative für die Offensive bietet sich Javier "Chicharito" Hernandez an. "Jede Trainingseinheit, jeder Tag tut ihm gut", sagte Schmidt.
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