Sieg in der Wahlheimat

Endlich lief es wieder einmal perfekt für Philipp Kohlschreiber, der sich über seine Trophäe freut. Bild: dpa

Der sechste Turniersieg seiner Tennis-Karriere und die Freude über den Erfolg in seinem Wohnort entschädigte Philipp Kohlschreiber für manche Enttäuschung der vergangenen Monate.

Aus dem stürmisch gefeierten Tennis-Triumph in seiner Wahlheimat will Philipp Kohlschreiber neues Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben in Amerika ziehen. Nach einem bislang eher unerfreulichen Sommer krönte sich die deutsche Nummer eins am Samstag zum ersten deutschen Sieger des Turniers von Kitzbühel seit Wilhelm Bungert vor 49 Jahren. Der abschließende 2:6, 6:2, 6:2-Finalerfolg über den Franzosen Paul-Henri Mathieu brachte dem Augsburger den sechsten Titel seiner Karriere und frischen Glauben an die eigene Stärke vor der stressigen Tour durch die US-Hartplatzserie. .

"Ich fliege am Mittwoch rüber und spiele Cincinnati und die US Open. Es ist gut, dass ich jetzt einige Tage habe, um das zu genießen und Energie zu sammeln", sagte Kohlschreiber. Er darf sich nicht nur über 80 000 Euro Siegprämie freuen, sondern auch über den Sprung von Platz 39 der Weltrangliste zurück unter die Top 30. Drei Jahre nach Kohlschreibers Finalniederlage an gleicher Stelle, der eine bizarre Absage für die Olympischen Spiele in London folgte, lief es trotz eines schwachen Starts am Finaltag diesmal perfekt. Umso größer war die anschließende Freude über den ersten Turniersieg seit Mai 2014 in Düsseldorf.
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