Sieger der Sportlerwahl 2014 stehen fest
Mit großem Vorsprung auf das Podest

Bei unserer Wahl stürmte Sara Däbritz auf Platz eins. Bild: dpa
 
Nicht nur im Weltcup ist Eric Frenzel momentan vorne dabei. Auch unsere Leser wählten den Wahloberpfälzer bei der Sportlerwahl 2014 auf Platz eins.
Weiden/Amberg. (eg) Eine Fußballerin, ein Wintersportler und bei den Mannschaften alte Bekannte machten das Rennen bei der Sportlerwahl 2014. Und das ganz deutlich. Sie siegten alle drei mit großem Vorsprung.

(eg) Einige der Kandidaten hatten schon damit gerechnet, dass es bei der Sportlerwahl 2014 von Der neue Tag, Amberger Zeitung und Sulzbach-Rosenberger Zeitung nicht einfach werden würde, ganz vorne dabeizusein. Mit dem nordischen Kombinierer Eric Frenzel und der Fußballerin Sara Däbritz traten immerhin zwei sehr prominente Kandidaten an. Und die lagen dann auch bei den knapp 3000 Lesern, die bei der 24. Auflage der Sportlerwahl abstimmten, deutlich vorne. "Der erste Platz ist auf jeden Fall etwas besonderes", sagte Däbritz, die bei der Bundesligamannschaft des SC Freiburg spielt. "Es ist schön, wenn die Leute in der Heimat interessiert, was ich mache." Eric Frenzel startet momentan in Seefeld, ist nach seinem gestrigen Sieg auf dem besten Weg, das Triple zu verteidigen, und war deshalb nicht zu erreichen.


Bei den Mannschaften hatten alte Bekannte die meisten Punkte auf dem Konto: Die Rollstuhlbasketballer des RSC Amberg verteidigten Platz eins aus dem Vorjahr. "Ich bin baff", freute sich Vorstand und Spieler Jürgen Weiß, als er am Telefon das Ergebnis erfuhr. Die Werbetrommel habe die Mannschaft nicht extra gerührt, "wir haben uns keinen Kopf gemacht und abgewartet, was passiert."


Ähnlich hat es auch Vorjahreszweite Marlene Gomez-Islinger gemacht. Die Triathletin holte sich bei den Frauen erneut Platz zwei, mit 946 Punkten Rückstand. "Cool. Ich freu mich sehr, dass ich, obwohl die Saison nicht optimal verlaufen ist, vorne dabei bin." Der schönste Freudenschrei kam wahrscheinlich von Julia Schraml über den dritten Rang. "Ich hatte überhaupt nicht mit so einem Ergebnis gerechnet", jubelte die 15-jährige Leichtathletin aus Weiden.


Gehofft auf eine gute Platzierung hatte auch Vorjahressieger Maximilian Zeus. "Die Konkurrenz war heuer sehr stark, vor allem mit Eric Frenzel", sagte der Student aus Pirk. Deshalb sei der deutliche Rückstand von 1094 Punkten als Zweiter schon in Ordnung. Die Leser hatten damit die bisher erfolgreichste Saison des 19-Jährigen honoriert. Ebenfalls vom Ergebnis, von Rang drei, überrascht war Philipp Wolf. "Da hatte ich gar nicht damit gerechnet, das ist aber super", meinte der Schwimmer, der im vergangenen Jahr Sechster wurde. 1259 Punkte betrug der Vorsprung für die Vorjahressieger, die Rollstuhlbasketballer des RSC Amberg vor den Volleyballerinnen des SV Hahnbach. "Klasse", freute sich Trainer Sigi Meier am Telefon. "Schon toll, wenn man sich gegen Mannschaften wie Fußball, Tennis oder Wasserball durchsetzen kann." Allerdings lagen die Hahnbacherinnen nur 62 Punkte vor den Radsportlern des Ghost-Team RAAM. "Wir hatten keine großen Erwartungen, denn ich weiß, wie schwer es ist, in der Gunst der Leute vorne zu liegen. Aber ich freue mich trotzdem", sagte Ghost-Fahrer Thomas Dommermuth.

Gestern Abend trainierten die Volleyballerinnen, allerdings wollte Meier seiner Mannschaft noch nichts von Platz zwei verraten. "Die sollen es am Samstag aus der Zeitung lesen, dann ist die Überraschung größer."

Die Ergebnisse der Sportlerwahl 2014 im Überblick

Frauen

1. Sara Däbritz (Fußball) 2880 2. Marlene Gomez-Islinger (Triathlon) 1934 3. Julia Schraml (Leichtathletik) 1398

4. Corinna Schwab (Leichtathletik) 1348 5. Michaela Specht (Fußball) 1341 6. Marie Graf (Schwimmen) 1241 7. Kerstin Schmidt (Biathlon) 1135 8. Lena Ruppert (Tennis) 1026 9. Esther Herzog (Eiskunstlauf) 930 10. Petra Dietmayr (Kraftdreikampf) 789 11. Sabrina Hößl (Schießsport) 756 12. Kerstin Schemmel (Gewichtheben) 699

Männer

1. Eric Frenzel (Nordische Kombination) 2910 2. Maximilian Zeus (Laufsport) 1816 3. Philipp Wolf (Schwimmen) 1138

4. Andreas Schillinger (Radsport) 1003 5. Manuel Ziegler (Dreisprung) 988 6. Marco Milde (Skilanglauf) 925 7. Lukas Kellner (Laufsport) 889 8. Jürgen Steiner (Laufsport) 787 9. Benedikt Schopper (Eishockey) 736 10. Christian Demleitner (Segeln) 623 11. Florian Ott (Schach) 600 12. Johannes Fischbach (MTB-Downhill) 585 13. Daniel Scheil (Behindertensport) 574 14. Manuel Weiß (Kegeln) 573 15. Norbert Henn (Tennis) 528 16. Andrej Merzliakov (Boxen) 464 17. Michael Sprang (Wasserski) 338

Mannschaften

1. RSC Amberg (Rollstuhlbasketball) 2973 2. SV Hahnbach (Volleyballfrauen) 1714 3. Ghost-Team RAAM (Radsport) 1652

4. SV Weiden (Wasserball U17) 1551 5. EV Weiden (Eishockey U16) 1463 6. SpVgg SV Weiden (Fußball C-Junioren) 1425 7. Quick Feet Amberg (Tanzen) 1220 8. SV Raigering (Fußball B-Senioren) 972 9. TC Grün-Rot Weiden (Tennisdamen) 907 10. FC Kaltenbrunn (Eisstock) 826 11. TTSC Kümmersbruck (Tischtennis) 774
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