Skilanglauf: Böhler löst das WM-Ticket

Die deutschen Skilangläuferinnen haben beim "Lillehammer-Triple" mit einem starken Teamergebnis hinter den dominierenden Norwegerinnen überzeugt und Erinnerungen an Olympia geweckt. Nahezu zeitgleich überquerte das Bronze-Quartett von Sotschi am Sonntag beim 10-Kilometer-Verfolgungsrennen im klassischen Stil die Ziellinie. Denise Herrmann wurde 14. vor Stefanie Böhler. Claudia Nystad folgte als 17., Nicole Fessel belegte Rang 20. Ein in der Breite derart solides Abschneiden zu einem so frühen Zeitpunkt in der Saison hatte es schon seit Jahren nicht mehr gegeben.

"Die Bronze-Medaille von Sotschi hat uns alle motiviert", sagte Fessel. Trotz gesundheitlicher Probleme in der unmittelbaren Saisonvorbereitung hat sie bereits nach dem zweiten Weltcup-Wochenende eine halbe WM-Norm für die Teilnahme an den Titelkämpfen im Februar in Falun in der Tasche.

Entspannt, was dies anbelangt, können Herrmann und Böhler die nächsten Rennen angehen. Die Freundinnen und Zimmerkolleginnen sind in Schweden dabei. "Ich bin schon glücklich. Da gibt es keine Zitterpartie", meinte Böhler, die am Sonntag alle Kraft und Konzentration in das Verfolgungsrennen legte, um unter die besten 15 zu kommen. "Ich habe hart gekämpft, um die Plätze gutzumachen", sagte die Schwarzwälderin.
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