Spanier können nach dem 3:1-Sieg bei Paris St. Germain für die nächste Runde planen
Barcelona fast schon im Halbfinale

Neymar (rechts), der zum 1:0 für den FC Barcelona getroffen hat, jubelt mit Messi über den Führungstreffer. Bild: dpa
Der FC Barcelona mit dem ehemaligen Mönchengladbacher Torhüter Marc-Andé ter Stegen hat die Festung Prinzenpark gestürmt und das Viertelfinal-Hinspiel in der Champions-League bei Paris Saint-Germain mit 3:1 (1:0) gewonnen. Brasilien-Star Neymar (18.) und Uruguay-Stürmer Luis Suárez (67./79.) mit einem Doppelschlag erzielten die Treffer für die Spanier. Den Gegentreffer erzielte der Niederländer Gregory van der Wiel (82).

In weite Ferne gerückt

Nach 33 Heimspielen im Europapokal ohne Niederlage kassierte Frankreichs Meister am Mittwochabend eine schmerzhafte Niederlage. Die dritte Halbfinal-Teilnahme in der Champions-League ist für die Pariser damit in weite Ferne gerückt.

Barcelona darf fast schon für das Halbfinale planen und auf die Final-Teilnahme am 6. Juni in Berlin hoffen. Torhüter Ter Stegen war im Gegensatz zur 2:3-Niederlage im Gruppenspiel am 30. September im Parc des Princes kaum gefordert. Sein ganzen Können musste der Keeper nicht zeigen.

Nur Posten getroffen

Die Gäste hatten in einem durchschnittlichen Spiel die erste Chance. Lionel Messi (14.) traf mit einem Schuss von der Strafraumgrenze nur den Pfosten. Es wäre der 76. Champions-League-Treffer des Argentiniers gewesen.

Danach bereitete Messi den Führungstreffer vor. Paris, ohne den gesperrten Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic, war gegen die Spanier chancenlos. Nach der Pause hatte ter Stegen etwas mehr zu tun. Doch Suarez, der seinen brasilianischen Gegenspieler David Luiz zweimal auf dem falschen Fuß erwischte, machte alles klar. Der Gegentreffer von van der Wiel kam viel zu spät.
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