Spitzenreiter mit 0:0 in Düsseldorf zufrieden - Club nur 2:2 gegen St. Pauli, "Löwen" ...
Ingolstädter Rekordserie hält

Der FC Ingolstadt strebt in der 2. Fußball-Bundesliga weiter der Herbstmeisterschaft entgegen. Durch das torlose Remis im Spitzenspiel bei Fortuna Düsseldorf hielten die Oberbayern den Konkurrenten Nummer eins auf Distanz - und weitere Verfolger wie der 1. FC Heidenheim und der SV Darmstadt 98 nahmen sich beim 1:1 (1:1) gegenseitig die Punkte ab. RB Leipzig oder der 1. FC Kaiserslautern können sich durch einen Sieg an diesem Montag im direkten Duell zum Abschluss des 12. Spieltages noch auf Platz zwei schieben und bis auf vier Zähler an die Ingolstädter heranrücken.

Im Mittelfeld machte die SpVgg Greuther Fürth durch ein 1:0 (1:0) bei Union Berlin Boden auf die Spitzengruppe gut. Das verpasste der VfL Bochum am Sonntag bei seiner peinlichen 0:3 (0:0)-Heimpleite gegen Schlusslicht 1860 München. Die "Löwen" verließen vor 15 607 Zuschauern dank des Doppelschlages von Rubin Okotie (61./74.) und einem Treffer von Daniel Adlung (87.) die Abstiegsplätze. "Das tut jetzt gut, aber es liegt noch ein langer harter Weg vor uns", sagte Trainer Markus von Ahlen. Neuer Tabellenletzter ist der VfR Aalen nach einem 1:2 (0:1) bei Eintracht Braunschweig.

Offener Schienbeinbruch

Die Ingolstädter konnten mit ihrem 0:0 im Liga-Gipfel vor 33 878 Zuschauern am Freitag gut leben. "Unsere starke Auswärtsserie hält damit auch im Spitzenspiel und darauf sind wir sehr stolz", sagte Trainer Ralph Hasenhüttl nach dem 19. ungeschlagenen Spiel in Serie auf gegnerischen Plätzen. Die Düsseldorfer haderten ebenfalls nicht mit dem Ergebnis. "Wir wussten, dass es schwer wird und deshalb geht der Punkt in Ordnung", erklärte Coach Oliver Reck. Bitter: Ingolstadts Leistungsträger Danny da Costa erlitt einen offenen Schienbeinbruch und fällt wohl für den Rest der Saison aus.

Im Aufsteiger- und Verfolgerduell brachte Dominik Stroh-Engel (8. Minute) Darmstadt in Führung, Smail Morabits (37.) glich für Heidenheim aus. "Auf den Punktekonto-Stand sind wir durchaus stolz", erklärte Darmstadts Trainer Dirk Schuster nach Rang drei. Auch die Heidenheimer, die das 1:4 im Pokal beim VfL Wolfsburg zu verarbeiten hatten, gaben sich mit dem Remis zufrieden. "Das war eine harte Woche. Ich bin froh, dass wir zu Hause wieder nicht verloren haben", sagte Kapitän Marc Schnatterer nach dem siebten unbezwungenen Heimspiel.

Nach einer ernüchternden Woche mit dem 2:5 gegen Frankfurt und dem Pokal-Aus in Kaiserslautern wurde in Fürth wieder gejubelt. "Das ist das Geile am Fußball, dass du zwei solche Spiele wieder ganz schnell wettmachen kannst", betonte Verteidiger Niko Gießelmann. Matchwinner in Berlin war Kacper Przybylko (3.).

Fürth stellte den Anschluss nach oben her, der fränkische Rivale 1. FC Nürnberg steckt nach dem 2:2 (1:1) gegen St. Pauli weiter im Mittelfeld fest. Jakub Sylvestr rettete mit einem Doppelpack wenigstens einen Punkt. Marc Rzatkowski (1.) und Sebastian Maier (59.) hatten die Hamburger zweimal in Führung gebracht. "Die Mannschaft hat viel Moral gezeigt", sagte FCN-Coach Valérien Ismaël.
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