Spitzenreiter mit Sieg am Montag aber fast Erstligist
Club will Ingolstadt etwas ärgern

Rechnerisch kann der FC Ingolstadt den ersehnten Aufstieg in die Fußball-Bundesliga zwar noch nicht fix machen, doch im Falle eines Sieges gegen den 1. FC Nürnberg wären so gut wie keine Fragen mehr offen. "Die Jungs wollen sich ihren großen Traum erfüllen und brennen dafür. Da braucht es keine zusätzliche Motivation", erklärte Trainer Ralph Hasenhüttl vor dem Bayern-Derby am Montag (20.15 Uhr/Sport1) im ausverkauften Stadion. "Die Stimmung wird uns am Montagabend noch einen zusätzlich positiven Schub geben", bemerkte der frühere Nürnberger und heutige Ingolstädter Almog Cohen.

Der Noch-Zweitligist FCI muss aber seinen Kapitän Marvin Matip ersetzen. Der Innenverteidiger hatte am vergangenen Spieltag einen Bruch eines Oberarmkopfes erlitten. "Egal, was passiert und wer für ihn aufläuft, wir müssen alles dafür tun, dass wir die Punkte holen", meinte Matips Nebenmann Benjamin Hübner.

Noch größere personelle Probleme haben die Nürnberger: Neben Kapitän Jan Polak (muskuläre Probleme) seien auch Ondrej Petrak (Gehirnerschütterung) und Jürgen Mössmer (Bänderriss im Fußgelenk) fraglich, sagte Trainer René Weiler am Sonntag. "Es werden sicherlich nicht alle drei spielen, ich hoffe auf mindestens einen", bemerkte der Coach. Zumindest bei Mittelfeldprofi Polak seien die Chancen auf einen Einsatz aber sehr gering. "Das Spiel ist ein richtiger Gradmesser", sagte Weiler. "Wenn man gegen das beste Team spielen kann, da sieht man auch, wie weit man davon entfernt ist, vielleicht auch an dieser Stelle stehen zu können."
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