Sport in Kürze

Fußball

Der frühere IOC-Generaldirektor François Carrard ist zum Vorsitzenden der Fifa-Reform-Task-Force ernannt worden. Der 77 Jahre alte Schweizer führt das 14 Personen umfassende Gremium, das bis zum Fifa-Kongress am 26. Februar 2016 Vorschläge für umfassende strukturelle Erneuerungen im skandalumtosten Fußball-Weltverband machen soll.

Der frühere Bayern-Profi Xherdan Shaqiri verlässt Inter Mailand und wechselt zum englischen Erstligisten Stoke City. Der 23 Jahre alte Schweizer Nationalspieler habe einen Fünfjahresvertrag unterschrieben, teilte Stoke am Dienstag mit. Shaqiri kostet den Neunten der Vorsaison 17 Millionen Euro und ist damit der teuerste Einkauf in der Vereinsgeschichte.

Der VfB Stuttgart hat die Verträge von Verteidiger Timo Baumgartl bis 2020 und Spielmacher Alexandru Maxim bis 2019 verlängert.

Vier Tage nach Salif Sané hat auch der Brasilianer Marcelo seinen Vertrag bei Hannover 96 bis 2018 verlängert.

Handball

Der deutsche Rekordmeister THW Kiel hat den Vertrag mit Erfolgscoach Alfred Gislason vorzeitig um zwei Jahre bis zum Sommer 2019 verlängert. Der 55-Jährige war 2008 vom VfL Gummersbach nach Kiel gekommen. Der Isländer ist der dienstälteste und erfolgreichste Trainer der Liga. Mit den "Zebras" gewann er in den sieben Jahren sechs Meistertitel sowie zweimal die Champions-League und viermal den DHB-Pokal.

Snowboard

Zwei Monate nach ihrem Kreuzbandriss ist die zweifache Olympia-Medaillengewinnerin Amelie Kober erneut am rechten Knie operiert worden. Ihr seien Narbengewebe entnommen worden, sagte die Snow-boarderin. "Die Reha ist momentan erst mal gestoppt. Wenn es gut läuft, kostet mich das aber nur zwei Wochen", erklärte die 27-Jährige.

Tennis

Angelique Kerber ist mit einem problemlosen Erfolg in die zweite Runde des WTA-Turniers in Toronto eingezogen. Nur zwei Tage nach ihrem Turniersieg im kalifornischen Stanford fertigte Kerber die Japanerin Misaki Doi am Dienstag mit 6:0, 6:1 ab. Carina Witthöft setzte sich mit 6:3, 3:6, 6:1 gegen Coco Vandeweghe aus den USA durch. Als erste Deutsche hatte sich Sabine Lisicki für die zweite Runde qualifiziert. Die Berlinerin gewann unerwartet deutlich 6:0, 6:3 gegen die einstige Weltranglisten-Erste Venus Williams aus den USA.
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