Sportpolitik
Umstrittene Reform zum Spitzensport

München. Vor der DOSB-Mitgliederversammlung zur geplanten Spitzensportreform in Magdeburg hat der Präsident von Snowboard Germany Bedenken wegen des Prozederes und Kritik am noch unbekannten Konzept geäußert. Hanns-Michael Hölz sagte in München, dass vier Tage vor dem Treffen der Sportverbände am Samstag noch nicht einmal klar sei, wie der Antrag überhaupt aussehe. "Wir fühlen uns nicht genug mitgenommen", klagte der Verbandschef.

Mit der Reform soll der Spitzensport in Deutschland vorangebracht werden. Ein zentraler Punkt ist, dass Athleten gemäß ihres Potenzials Gelder bekommen sollen. Verbände, die weniger erfolgreich sind, fürchten drastische Einbußen. Dass die Reform vom Bundesinnenministerium vorangetrieben worden sei, bemängelte Hölz ebenso. "Es geht darum, dass wir uns vom BDI sagen lassen, wie der Sport auszusehen hat. Das geht so nicht!"
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