Springreiten
Kein krönender Sieg

Göteborg. Bei der Siegerehrung strahlte Daniel Deußer trotz des knapp verpassten Triumphes. Dass ein "dämlicher Fehler" vom Samstag den Weltcup-Gesamtsieg verhinderte, hatte der 34 Jahre alte Springreiter am Montag "fast vergessen". Auf dem Podium feierte er als Dritter mit dem erfolgreichen Titelverteidiger Steve Guerdat aus der Schweiz und dem Zweiten Harrie Smolders aus den Niederlanden.

"Den Fehler habe ich verdrängt, als ich heute geritten bin", sagte Deußer, der in Göteborg vor 11 000 Zuschauern mit dem Wallach Cornet D'Amour in zwei Runden fehlerfrei blieb. "Jetzt ist alles perfekt." Kurze Verwirrung gab es zunächst nur um seine Platzierung. "Im ersten Interview habe ich noch gesagt, dass ich Zweiter bin", erklärte Deußer. Der Reiter hatte wie auch Bundestrainer Otto Becker eine Regeländerung "einfach nicht mitbekommen". Der Niederländer Smolders hatte wie Deußer drei Strafpunkte, wurde aber Zweiter, weil er in der letzten Runde schneller geritten war. Weltcup-Gesamtsieger ist wie im Vorjahr Guerdat, der dieses Mal im Sattel des zehnjährigen Wallachs Corbinian ohne Strafpunkt blieb.

Das starke Abschneiden der deutschen Starter verdeutlichten drei Reiter unter den Top 10 des Endklassements. Zweitbester deutscher Starter war Marcus Ehning aus Borken, der mit sechs Strafpunkten im Sattel von Cornado auf Platz vier kam. Sechster wurde Christian Ahlmann aus Marl nach acht Strafpunkten mit Taloubet.
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