SpVgg SV Weiden trifft im Verbandspokal-Halbfinale auf den Regionalliga-Spitzenreiter
Würzburger Kickers der Gegner

Ist die SpVgg SV Weiden gegen den Regionalliga Spitzenreiter Würzburger Kickers zu einer weiteren Energieleistung wie im Verbandspokal-Viertelfinale fähig? Der Bayernligist hatte im Oktober 2014 mit dem SCE Bamberg bereits einen Regionalligisten mit 6:4 nach Elfmeterschießen ausgeschaltet. In dieser Szene grätscht Michael Riester im Zweikampf gegen einen Bamberger Akteur. Bild: A. Schwarzmeier
Weiden. (lst/af) Die Losfee hat aus der Sicht des Fußball-Bayernligisten SpVgg SV Weiden kein glückliches Händchen gehabt. Denn die Mannschaft von Trainer Christian Stadler trifft im Halbfinale des Bayerischen Toto-Pokals, das für 22. April terminiert ist, auf den Regionalliga-Spitzenreiter und Titelverteidiger FC Würzburger Kickers.

"Das ist die schlechteste aller Optionen", sagte der Weidener Coach, als am Donnerstagabend BFV-Präsident Rainer Koch, Josef Müller (Vizepräsident Lotto Bayern) und Verbands-Spielleiter Josef Janker im BFV.TV die Auslosung vorgenommen hatten. Das zweite Halbfinal-Spiel bestreiten die SpVgg Oberfranken Bayreuth und die SpVgg Unterhaching.

Der bayerische Pokalsieger, der am Mittwoch, den 13. Mai, ermittelt wird, ist qualifiziert für die Hauptrunde des DFB-Pokals. Sollten die Würzburger Kickers, die den DFB-Pokal aller Voraussicht nach als bestes Amateurteam der Regionalliga erreichen werden, ins Finale vorstoßen, würde der Sieger der Halbfinalpartie zwischen Bayreuth und Unterhaching auch im Falle einer Finalniederlage das finanziell überaus lukrative DFB-Pokalticket lösen. "Genau deswegen hatten wir gehofft, einen anderen Gegner zu bekommen", so Stadler.

Den Kopf in den Sand will der Weidener Trainer aber dennoch nicht stecken. Ganz im Gegenteil: Denn nach dem 6:0 zum Auftakt beim TSV Thiersheim zeigten die Schwarz-Blauen, dass sie im Pokal jederzeit für Überraschungen gut sind. Es folgte ein 1:0 gegen den Regionalligisten SV Seligenporten, ein 1:0 gegen den Drittligisten SSV Jahn Regensburg und im Viertelfinale ein 6:4 nach Elfmeterschießen gegen den Regionalligisten FC Eintracht Bamberg.

"Es hätte für uns sicherlich eine günstigere Konstellation gegeben. Aber es ist eine Ehre für uns, gegen Würzburg anzutreten", sagte Stadler. Der Coach erwartet eine "Herkulesaufgabe", da der Gegner "auf Drittliga-Niveau" arbeite. Das Halbfinale wird aller Voraussicht am 22. April im Sparda-Bank-Stadion ausgespielt, wobei die Verantwortlichen beider Vereine den endgültigen Termin noch festzurren müssen.
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