SSV Jahn: Keller bleibt Sportchef
Fußball

Regensburg. Der SSV Jahn Regensburg hält auch nach dem sportlichen Fiasko, das im unerwarteten Abstieg in die Regionalliga Bayern mündete, an Christian Keller als Sportchef fest. Dies teilte der Noch-Drittligist am Mittwoch mit.

In einer Sitzung am Vorabend hatte der Aufsichtsrat dem sportlichen Leiter trotz der enttäuschenden Leistungen im Saisonverlauf das Vertrauen ausgesprochen. "Im Sinne einer kontinuierlichen Clubentwicklung" sei eine "Fortführung der Zusammenarbeit mit Christian Keller in aktueller Funktion" beschlossen worden, lautete die Pressemitteilung. Dem Vernehmen nach soll Keller, dessen Entlassung viele Jahn-Fans seit Monaten gefordert hatten, ein Berater zur Seite gestellt werden. Einzelheiten dazu und weitere Personalentscheidungen will der Klub bis Ende Mai publik machen.

Rummenigge kontert Allofs-Kritik

München.(dpa) Nach den Vorwürfen von Klaus Allofs Richtung FC Bayern München hat dessen Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge zurückgestichelt. "Ich bin erstaunt über die Aussage von Klaus Allofs. Vielleicht muss ich ihn an das Jahr 2004 erinnern, als er mit Werder Bremen am 32. Spieltag deutscher Meister wurde und anschließend mit Werder 2:6 gegen Leverkusen und 1:3 gegen Rostock verlor", sagte Rummenigge in der "Bild".

"Ich würde dem VfL Wolfsburg dringend empfehlen, in Sachen Wettbewerbsverzerrung keine Aussagen mehr zu machen. Jeder in Deutschland weiß, wie sich Wolfsburg die Spieler Gustavo, De Bruyne und Schürrle leisten konnte", erklärte Rummenigge über den Club mit dem finanzkräftigen VW-Konzern im Rücken.

Allofs hatte die Münchner am Wochenende kritisiert. "Bisher waren die Bayern ein Vorbild, was Professionalität angeht, aber diese Professionalität sieht man in den letzten Wochen nicht", klagte Allofs. "Ich bin sehr enttäuscht darüber, wie sie die Punkte zuletzt teilweise hergeschenkt haben oder unter ihren Möglichkeiten geblieben sind. Ich verstehe schon, dass einige Clubs mächtig sauer sind."

Bleibt nur ein Gegenkandidat?

Amsterdam.(dpa) Während Joseph Blatter als selbsterklärter Diplomat für den Fußball-Frieden durch Israel und Palästina reist, deuten sich für den Machtkampf um den Posten als Fifa-Präsident personelle Entscheidungen im Kreise seiner drei Herausforderer an. Der Niederländer Michael van Praag will nach Informationen der Zeitung "De Volkskrant" seine Kandidatur für das Präsidentenamt kurz vor dem Fifa-Wahlkongress am 29. Mai in Zürich zurückziehen, um Prinz Ali bin al-Hussein als offenbar aussichtsreichsten Konkurrenten Blatters den Rücken zu stärken.

Van Praag bestätigte den Bericht zunächst nicht. Ein Statement seines Wahlkampf-Teams lässt aber Raum für Spekulationen. "Unser gemeinsames Ziel ist, einen Wandel in der Fifa zu erreichen - es ist gut, dass eine wachsende internationale Koalition nach diesem Ziel strebt." Angeblich soll auch Ex-Profi Luis Figo in Kürze seinen Rückzug als Herausforderer von Blatter verkünden. Bestätigt wurde vom Van-Praag-Lager, dass die drei Kandidaten ihre Kräfte bündeln wollen, um eine erneute Amtszeit von Blatter zu verhindern.
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