Stich sieht schwarz

Der frühere Grand-Slam-Sieger Michael Stich hat nur geringe Erwartungen an das Abschneiden der deutschen Tennis-Herren in Wimbledon. "Wenn einer die zweite Woche erreicht, wäre das ein Erfolg", sagte der Sieger von 1991, der an diesem Wochenende an dem Show-Turnier "Grand Champions" in Berlin teilnahm, am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur.

Das Los von Philipp Kohlschreiber bezeichnete Stich als "denkbar ungünstig". Die deutsche Nummer eins bekommt es bei dem am Montag beginnenden Rasen-Turnier gleich zum Auftakt mit dem Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic zu tun. "Auf der anderen Seite sind die Chancen, einen der Topspieler zu schlagen, in der ersten Runde am größten", erklärte der 46-Jährige, "und von daher soll er das auch als Chance sehen. Vielleicht schafft er eine Überraschung." Im vergangenen Jahr war auch Kohlschreiber in Wimbledon früh gescheitert. Kein Deutscher erreichte 2014 in der Herren-Konkurrenz die dritte Runde. Diesmal treten acht deutsche Herren und zehn Damen an.
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