Tabellenführer Ingolstadt erwartet Tabellenvierten Karlsruhe - Club muss nach Kaiserslautern
Für Hasenhüttl keine Vorentscheidung

Trainer Ralph Hasenhüttl hält das Topspiel seines FC Ingolstadt gegen den Karlsruher SC nicht für vorentscheidend im Kampf um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. "Es gibt noch sehr viele Punkte zu vergeben", unterstrich der Österreicher am Freitag.

Bei einem Heimerfolg am Sonntag (13.30 Uhr) würde der Spitzenreiter seinen Vorsprung auf den ersten Nicht-Aufstiegsplatz vier - auf dem der KSC momentan rangiert - auf elf Zähler ausbauen. "Das Ziel ist definitiv, Karlsruhe auf Distanz zu halten", betonte Hasenhüttl. Von der Tabellenkonstellation wollen sich die Oberbayern aber nicht aus dem Konzept bringen lassen. "Wir konzentrieren uns voll und ganz auf die nächste Aufgabe, blenden jegliche Rechenspiele oder Prognosen aus", erklärte Sportdirektor Thomas Linke. "Diese Herangehensweise macht unsere Mannschaft stark."

Die Schanzer hatten nach einer kleinen Ergebniskrise jüngst beim 3:0 in Aue wieder gejubelt. Hasenhüttl räumte ein, nach dem erfolgreichen Jahresauftakt "ein bisschen nachlässig" geworden zu sein. Der Auftritt beim FC Erzgebirge sei aber "die richtige Reaktion" gewesen.

Gegen den KSC habe er personell die Qual der Wahl, weil auch Benjamin Hübner nach der in Aue erlittenen Stauchung im Sprunggelenk wieder fit sei. Der Verteidiger habe mit der Mannschaft trainiert "und ist wieder eine Option mehr für's Wochenende", erzählte Hasenhüttl.

Der 1. FC Nürnberg hat am Samstag, 13 Uhr, ein schweres Spiel vor sich. Der Club muss zum Tabellendritten, nach Kaiserslautern. Kapitän Jan Polak muss gelbgesperrt aussetzen, zudem sind Niclas Füllkrug und Manuel Bihr verletzt. Bei Kaiserslalutern fällt Ruben Jenssen wegen eines Ermüdungsbruchs im rechten Mittelfußknochen aus. Als Alibi lässt Coach Kosta Runjaic nicht gelten. "Für solche Situationen haben wir im Winter Transfers getätigt, deshalb sehe ich uns weiter gut aufgestellt", sagte er.
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