Tennis
Dicht vor Ziel

Florian Mayer hatte Mühe, gegen den Weltranglisten-329. Hubert Hurkacz zu gewinnen. Bild: dpa

Berlin. Auch ohne seine Spitzenkräfte ist das deutsche Davis-Cup-Team gegen Polen auf dem erwarteten Weg zum Klassenverbleib in der Weltgruppe. Die fest eingeplante 2:0-Führung nach dem ersten Tag in Berlin kam allerdings nur durch hart erarbeitete Siege von Florian Mayer und Jan-Lennard Struff zustande. Der Tennis-Weltranglisten-67. Struff gewann am Freitag 6:7 (8:10), 6:3, 5:7, 6:2, 6:1 gegen Kamil Majchrzak, der nur auf Platz 277 notiert ist. Anschließend mühte sich Mayer zu einem 1:6, 7:6 (8:6), 6:4, 7:5 gegen den Weltranglisten-329. Hubert Hurkacz.

"Wir waren uns schon bewusst, dass wir nichts geschenkt bekommen. Das war ein guter Warnschuss, dass wir uns nicht zu sicher sind", sagte der deutsche Kapitän Michael Kohlmann. Mayer erklärte, er habe sich viel zu sehr unter Druck gesetzt. "Ich war selten so angespannt wie heute. Die Polen hatten nichts zu verlieren, der Druck war riesig", sagte der im Abstiegskampf erfahrene Routinier. "Meine Nerven hatte ich nicht im Griff. Ich bin heilfroh, dass ich das in vier Sätzen heimgeschaukelt habe."

Damit kann die Entscheidung schon am Samstag (13.00 Uhr) im Doppel fallen, in dem aber eher das routinierte Gäste-Duo Marcin Matkowski und Lukasz Kubot favorisiert ist. Auf deutscher Seite sind bislang Daniel Brands und Neuling Daniel Masur aufgeboten. Am Sonntag (11.00 Uhr) beginnt Mayer gegen Majchrzak, danach spielt Struff gegen Hurkacz.
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