Tennis
Viel arbeit für DEB-Team

Riga. Mit NHL-Stürmer Leon Draisaitl hat das Nationalteam einen herausragenden Hoffnungsträger für die WM - aber trotzdem in der finalen Vorbereitungsphase noch viel Arbeit vor sich. Beim 4:3 und 1:4 in den beiden Testpartien in Lettland offenbarte die Auswahl Schwächen in der Chancenverwertung und in der Abwehr. "Die Letten haben es clever gemacht, sie haben sich hinten reingestellt", analysierte Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm nach der Niederlage im zweiten Duell. "Bei uns ging dann die Geduld zu Ende. Dann haben wir absolut den Faden verloren. Das darf nicht passieren. Wir müssen kühlen Kopf bewahren."

Als zählbares Ergebnis aus einem starken ersten Drittel sprang lediglich die Führung durch DEL-Toptorjäger Patrick Reimer heraus. So äußerte sich auch Edmonton-Profi Draisaitl ein wenig unzufrieden über seine ersten Länderspiel-Einsätze seit knapp zwei Jahren. "Wir hatten mehrere Topchancen, die wir hätten verwerten müssen", befand der 20-Jährige. "Wir haben am Ende ein paar fahrlässige Fehler gemacht. Es gibt Sachen, die wir definitiv verbessern müssen."

Das Toptalent war wie Routinier Reimer vor dem Trip nach Riga zum deutschen Team gestoßen und bestach einmal mehr durch seine beeindruckende Spiel-Übersicht. "Wie sich Leon entwickelt hat, vom Körper, von der Kraft her, ist schon toll", urteilte DEB-Präsident Franz Reindl.
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