Teurer als Klitschko

Boxen hier, Millionensummen da - die amerikanischen Medien überschlagen sich. Gemeint ist aber nicht die Titelverteidigung von Weltmeister Wladimir Klitschko am Samstag in New York gegen den Amerikaner Bryant Jennings, sondern der "Kampf des Jahrhunderts" sieben Tage später in Las Vegas zwischen dem Einheimischen Floyd Mayweather und dem Filipino Manny Pacquiao. Die Garantiebörse beläuft sich auf 250 Millionen Dollar, Schätzungen der Gesamteinnahmen reichen gar bis 400 Millionen Dollar.

"HBO trommelt für beide Kämpfe", widerspricht Klitschko-Manager Bernd Bönte dem Eindruck, sein Schützling gehe im medialen Ballyhoo gegen Mayweather unter. Doch der amerikanische Bezahlsender unterscheidet sehr wohl: Den Kampf des Ukrainers darf jeder Abonnent sehen. Für das Duell Mayweathers mit Pacquiao muss der HBO-Kunde 100 Dollar im Pay-per-View-Verfahren berappen. In Deutschland verlangt der Pay-TV-Sender Sky eine Extragebühr von 20 Euro. Klitschko gibt es dagegen am Sonntagmorgen von 4.20 Uhr an kostenlos bei RTL.
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