Tischtennis
Chinesen sind schlagbar

Nach dem Gewinn der Bronzemedaille bei Olympia 2014 wollen Bastian Steger, Timo Boll und Trainer Jörg Roßkopf (von links) auch bei der Heim-WM sportlich überzeugen. Bild: dpa

Düsseldorf. Die deutschen Tischtennis-Profis gehen äußerst motiviert und angriffslustig in die Heim-WM in Düsseldorf. "Natürlich erwarten alle, dass die Chinesen am Ende wieder vorne stehen. Aber meine Spieler wissen: Auch die sind schlagbar. Es ist alles möglich im Sport. Wir wollen in allen Wettbewerben um die Medaillen mitspielen", sagte Bundestrainer Jörg Roßkopf am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Düsseldorf. Nach Angaben der Organisatoren wurden bereits 46 000 Eintrittskarten für die WM vom 29. Mai bis 5. Juni verkauft.

Aussichtsreichste Spieler des deutschen Teams sind der Weltranglisten-Fünfte Dimitrij Ovtcharov sowie der Rekord-Europameister Timo Boll, der außerdem noch im Doppel mit dem Weltranglisten-Erste Ma Long aus China spielen wird. "Ich mache mir keinen besonderen Druck, zwingend eine Medaille zu holen. Ich muss keinem etwas beweisen. Aber wenn ich maximal spielen kann, bin ich nur schwer zu schlagen", sagte Ovtcharov. Am Start ist auch der Oberpfälzer Bastian Steger aus Winklarn.

Sorgen machen dem Deutschen Tischtennis-Bund lediglich die wiederholten Verletzungs- und Krankheits-Ausfälle im Damen-Team. Zwei Wochen vor Beginn der WM meldete sich auch Chantal Mantz vom Champions-League-Sieger TTC Berlin Eastside mit einer Mittelohr-Entzündung krank. "Wir hoffen, dass sie nächste Woche wieder trainieren kann", sagte Bundestrainerin Jie Schöpp. Die Vorbereitung auf diese Heim-WM sei "viel schwieriger als bei den letzten Großveranstaltungen.
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