Torlinientechnik eine Steilvorlage

Kaum war die Einführung der Torlinientechnik in der Bundesliga beschlossene Sache, wurde schon der Ruf nach dem Videobeweis laut. Der historische Beschluss der 18 Clubs aus dem deutschen Fußball-Oberhaus, von der kommenden Saison an auf das lange abgelehnte Hilfsmittel zu setzen, mutet wie eine Steilvorlage für die nächste Stufe der Technik-Revolution an.

Bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) dürfte man dies gerne hören, denn es ist ein offenes Geheimnis, dass vor allem Andreas Rettig ein starker Befürworter ist. Nach dem überraschend klaren Votum für das Hawk-Eye-System hielt sich der DFL-Geschäftsführer Spielbetrieb mit Prognosen jedoch zurück. "Die Fifa lässt derzeit den Videobeweis nicht zu", sagte Rettig. Allerdings verhehlte er nicht: "Wir unterstützen die Kollegen in Holland, die das Pilotprojekt machen."

"Der Videobeweis ist noch einmal eine ganz andere Thematik. Wir warten erstmal den Prozess ab, wie sich das entwickelt", sagte Ligapräsident Reinhard Rauball zurückhaltend.
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