Traditionsclub Nürnberg will gegen Emporkömmling Leipzig die Kurve kriegen
Duell der Gegensätze in Franken

Spitzenreiter FC Ingolstadt will den Höhenflug fortsetzen, der 1. FC Nürnberg endlich die Kurve in der 2. Fußball-Bundesliga kriegen. Nach einem ernüchternden Saisonstart strebt der fränkische Traditionsclub gegen Emporkömmling RB Leipzig einen richtungsweisenden Erfolg an. Die Sachsen (16 Punkte) brauchen ihrerseits aus dem Duell der Gegensätze am Freitag (20.30 Uhr) einen Erfolg, um Tabellenführer Ingolstadt (19 Zähler) folgen zu können.

Auf den Fersen bleiben

Den Oberbayern ebenfalls auf den Fersen bleiben will der 1. FC Kaiserslautern (17) durch einen Erfolg am Freitag (18.30) beim 1. FC Heidenheim. Als drittes Team aus dem Verfolgertrio peilt Fortuna Düsseldorf am Montag zum Abschluss des 10. Spieltages gegen den FC St. Pauli einen Dreier an. Mannschaft der Stunde ist der FC Ingolstadt - und er will eine bemerkenswerte Serie bislang letzten Bezwinger fortsetzen. Seit 17 Auswärtsspielen sind die Bayern in der Liga ungeschlagen, zuletzt gab es in der Fremde im September 2013 beim 1:4 gegen den FSV Frankfurt eine Niederlage. "Wir wollen unbedingt unsere starke Auswärtsserie, die wir uns hart erarbeitet haben, aufrechterhalten", erklärte Defensivspieler Marvin Matip. Für FSV-Coach Benno Möhlmann gibt es ein Wiedersehen mit einem Ex-Club: Von November 2010 bis November 2011 war er Trainer in Ingolstadt.

Vor dem Duell von Absteiger Nürnberg und Aufsteiger Leipzig könnten die Ausgangslagen unterschiedlicher kaum sein: hier der Traditionsclub mit neu formierter Mannschaft, da der eingespielte Neuling. Dem FCN missglückte der Start in die neue Saison, die Sachsen halten den Kontakt zur Spitze. "Die Franken haben - neben dem 1. FC Kaiserslautern - sicherlich den klangvollsten Namen in der Zweiten Liga, mit einer großen Tradition, großen Zielen für diese Spielzeit - aber auch mit einem großen Umbruch vor der Saison", sagte RB-Coach Alexander Zorniger.

Bei dieser Umgestaltung der Mannschaft hoffen die Franken nach der Länderspielpause wesentlich weiter zu sein. "Wir haben ein wenig gebraucht, unseren Rhythmus zu finden", erklärte Trainer Valérien Ismaël. "Die Jungs sollen Freude auf dem Platz ausstrahlen." Die SpVgg Greuther Fürth will am Samstag bei Eintracht Braunschweig nach drei Auswärtsniederlagen ohne eigenes Tor endlich treffen. Im ersten Spiel nach seiner langfristigen Beförderung zum Chefcoach steht für Markus von Ahlen mit dem TSV 1860 München das Auswärtsspiel bei Schlusslicht Erzgebirge Aue an.
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