Trapp erneut am Pranger
Champions-League

Madrid/Paris.(dpa) Fußball-Torwart Kevin Trapp von Paris Saint-Germain steht nach seinem neuen spielentscheidenden Patzer bei der 0:1-Niederlage im Champions-League-Duell bei Real Madrid am Pranger. Die Sportzeitung "L'Équipe" schrieb am Mittwoch auf Seite eins von einem "kapitalen Fehler". "20Minutes" sprach von einem "enormen Schnitzer". Im Internet machte man sich unterdessen über den 25-Jährigen gnadenlos lustig.

Beim Treffer (35.) war Trapp am Dienstagabend im Santiago Bernabéu nach einem abgeblockten Schuss von Weltmeister Toni Kroos unnötig aus seinem Tor herausgelaufen, um den hohen Ball zu fangen - und machte dann beim schwachen Schuss von Nacho auch noch eine schlechte Figur. "Natürlich ärgere ich mich über mich selbst. Das war schon eine eigenartige Situation. Ich habe den Gegner (Nacho) wirklich nicht kommen sehen", räumte der Deutsche unumwunden ein.

Es war das erste Gegentor der überlegenen Franzosen in der Königsklasse. In der Ligue 1 hatte Trapp aber mit Fehlern bereits für Punktverluste der Pariser gesorgt. Beim 2:2 daheim gegen Girondins Bordeaux waren ihm am 11. September gleich zwei grobe Schnitzer unterlaufen, die zu den Gegentoren führten.

Handball Supercup vor dem Aus

Kiel.(dpa) Der seit 1979 ausgetragene Handball-Supercup der Männer ist bald Geschichte. Die diesjährige Auflage des Vier-Nationen-Turniers wird die letzte sein. "Den Supercup wird es in dieser Form nicht mehr geben. Wir wissen, dass das System überholt und nicht mehr zeitgemäß ist", sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning am Mittwoch in Kiel. Der Grund für das Ende der Traditionsveranstaltung ist die erneut geringe Kartennachfrage. "Dieses Format lockt in den großen Städten keinen mehr hinterm Ofen hervor", meinte Hanning. Wie es weitergeht, stehe aber noch nicht fest: "Alles ist offen." Darüber wolle der Deutsche Handballbund (DHB) in Ruhe nachdenken.

Der Supercup findet in diesem Jahr in Flensburg, Hamburg und Kiel statt. Die Deutschen starten mit den Spielen am Freitag gegen Brasilien, am Samstag gegen Serbien und zum Abschluss am Sonntag gegen Slowenien ihre EM-Vorbereitung
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