Tremmersdorf und Pressath jubeln

Der Krummennaaber Armin Steinhauser (rechts) geht resolut in den Zweikampf, Fabian Waldmann vom TSV Pressath stellt sich dem Gegenspieler in den Weg. Mit einem 3:2-Sieg sicherten sich die Pressather wichtige Punkte im Abstiegskampf. Bild: A. Schwarzmeier

Der FC Tremmersdorf (1. Platz/48 Punkte) darf sich schon vor der Adventszeit den Glühwein schmecken lassen. Am letzten Spieltag vor der Winterpause bezwang der Tabellenführer nicht nur den VfB Mantel (3./29) mit 2:1. Gleichzeitig freute man sich über einen weiteren Ausrutscher des einzigen Konkurrenten.

Weiden. (af) Mit einem unbefriedigenden 2:2 ging der TSV Reuth (2./43) nach 90 überlegen geführten Minuten gegen den SC Schwarzenbach (10./18) vom Platz. Damit haben die Reuther im Titelkampf weiter an Boden verloren und liegen mit fünf Zählern hinter Tremmersdorf zurück.

Im Abstiegskampf hat sich der TSV Pressath (12./15) zurückgemeldet. Der 3:2-Auswärtssieg beim TSV Krummennaab (8./18) kam genau zum richtigen Zeitpunkt, um während der spielfreien Zeit die Hoffnungen auf den Ligaverbleib hochhalten zu können. Nach einer schwachen zweiten Halbzeit blieb die SpVgg Windischeschenbach (11./18) chancenlos beim mit 4:1 siegreichen FC Vorbach (5./24). Keinen Sieger gab es in der Partie zwischen dem ASV Haidenaab (4./26) und SV Kulmain II (7./19). Die Begegnungen SV Riglasreuth gegen SV Parkstein und TSV Kastl gegen SV Immenreuth wurden wegen schlechter Platzverhältnisse abgesagt.

TSV Krummennaab       2:3 (1:1)       TSV Pressath
Tore: 0:1 (23.) Markus Baller, 1:1 (43.) Matthias Mehlhase, 1:2 (50.) Tobias Götz, 1:3 (62.) Fabian Waldmann, 2:3 (64.) Marcel Trauner - SR: Willi Woldrich (SV Waldau) - Zuschauer: 65

(chap) "Diese Niederlage hat sich die Mannschaft selber zuzuschreiben", ärgert sich Trainer Silvio Steudel noch immer. "Körperlich war die junge Mannschaft einfach nicht in der Lage, gegen einen kampfstarken Gast dagegenzuhalten. Außerdem haben wir beste Einschussmöglichkeiten vergeben." Bis zum Seitenwechsel hielten die Hausherren die Partie noch offen. Hoffnung kam nach dem Anschlusstreffer auf. Aber trotz größter Bemühungen brachten die TSV-Akteure das Leder nicht mehr zum Ausgleich im Kasten unter.

FC Vorbach       4:1 (0:1)       SpVgg W'eschenbach
Tore: 0:1 (27.) Vitezslav Iwaschenkwo, 1:1 (53.) Tobias Henfling, 2:1 (61.) Florian Ruder, 3:1 (79.) Künneth, 4:1 (82.) Tobias Henfling - SR: Metin Erkan - Zuschauer: 110

(stk) In der ersten Hälfte fand der FC Vorbach überhaupt nicht zu seinem Spiel. Die Gäste standen in der Defensive sehr kompakt, somit konnte sich die Heimmannschaft keine nennenswerte Torchance erarbeiten. Aufgrund der Ballverluste hatte die SpVgg immer wieder die Chance auf Konter. Als dann einer dieser Konter aus dem Gewühl heraus mit einer akrobatischen Einlage das 0:1 für die Gäste brachte, wurde die Verunsicherung beim FCV immer größer. Die Vorbacher kamen mit einer besseren Einstellung aus der Kabine. In der 53. Minute sorgte Tobias Henfling für den Ausgleich und kaum zehn Minuten später erzielte Florian Ruder nach einem mustergültigen Angriff das 2:1 per Kopf. Patrick Künneth erhöhte mit einem sehenswerten Schlenzer zum 3:1. Tobias Henfling traf nach einem missglückten Abspiel des Gästetorwarts aus knapp 30 Metern zum 4:1. Von den Gästen war in der zweiten Hälfte nichts mehr zu sehen.

ASV Haidenaab       2:2 (2:0)       SV Kulmain II
Tore: 1:0 (11./Foulelfmeter) Christiaon Küffner, 2:0 (35.) Pascal Steeger, 2:1 (50.) Marvan Felder, 2:2 (80.) Lukas Lehner - SR: Wolfgang Amtmann (Grafenwöhr) - Zuschauer: 100

(vch) Haidenaab begann druckvoll. In der 11. Minute verwandelte Christian Küffner einen Foulelfmeter zum 1:0. Die Heimmannschaft ließ einige Chancen liegen. Einen gut ausgespielten Konter nutzte Pascal Steeger und erhöhte zum verdienten 2:0. In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste besser aus der Kabine und verkürzten bereits in der 50. Minute. Haidenaab spielt bis zum Strafraum gefällig, konnte sich allerdings keine zwingende Torchance mehr herausspielen. Der Gast erkämpfte sich nach und nach mehr Spielanteile und erzielte in der 80. Minute den verdienten Ausgleich.

TSV Reuth       2:2 (1:1)       SC Schwarzenbach
Tore: 1:0 (9.) Michael Benner, 1:1 (45.) Daniel Keck, 2:1 (56./Eigentor) Fabian Dumler, 2:2 (74.) Martin Baumann - SR: Walter Hübner (Mistelgau) - Zuschauer: 90 - Gelb-Rot: (67.) Daniel Keck (SC) Ballwegschlagen

(ang) Wie schon vor zwei Wochen gegen Windischeschenbach schaffte es die Heimelf auch gegen Schwarzenbach nicht, trotz zweimaliger Führung, hochkarätiger Chancen, sowie spielerischer und fast halbstündiger zahlenmäßiger Überlegenheit den Sieg einzufahren. Hätte Martin Baumann in der Schlussminute frei vor dem Reuther Kasten nicht knapp am Tor vorbeigezielt, wäre das Reuther Desaster erst richtig perfekt gewesen. Allerdings hätte dies den Spielverlauf vollkommen auf den Kopf gestellt. Vor Baumanns Freistoßtreffer aus gut 35 Metern zum 2:2 - Torwart Köllner unterschätzte den durch den starken Wind immer länger werdenden Ball - hätten Michael Bachmaier und Philipp Horn den Sack bereits mehrfach zuschnüren müssen.

Nach dem Torjubel der Gäste ließen sich die Hausherren zu sehr von deren hektischen Aktionen mit unverständlich übertriebener Kritik am Unparteiischen anstecken. Bedingt durch die vielen Unterbrechungen, konnte die Heimelf in der Schlussphase kein rechtes Konzept mehr für den Siegtreffer umsetzen. Unverständlich, dass einige wenige, unverbesserliche "Gästefans" nach dem Schlusspfiff durch ungebührendes Benehmen ihren Verein in ein schlechtes Licht tauchten.

FC Tremmersdorf       2:1 (1:0)       VfB Mantel
Tore: 1:0/2:1 (45./85.) Robert Schäffler, 1:1 (62.) Fabian Stubenvoll - SR: Bernd Dietl (Krummenaab) - Zuschauer: 100 - Gelb-Rot: (88.) Fabian Stubenvoll (VfB)

(rli) Die ersten guten Chancen hatten Scherl (FC) und Hradek (VfB). Scherl setzte seinen Schuss zu hoch an, Hradek fand seinen Meister in FC-Torsteher Arnold. Mit dem Pausenpfiff brachte J. Diepold eine Ecke von links und Spielertrainer Schäffler köpfte platziert ins rechte Kreuzeck. Als mehrere FC-Spieler Prölß an der Grundlinie den Ball nicht abluchsen konnten, flankte dieser zu dem zentral vor dem Tor freistehenden F. Stubenvoll, der ohne Mühe vollendete. Wenige Minuten später vereitelte der starke VfB-Torsteher Tafelmeier eine Doppelchance von Neukam und Dittner. Als Tafelmeier einen Dittner-Schuss ablenken konnte, war Schäffler zur Stelle und grätschte mit letztem Einsatz und im direkten Duell mit Hradek den Ball zum Endergebnis über die Linie.
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