Trisching jetzt ein Kreisklassist

Der SV Trisching hat eine Etappe schon erreicht. Die Mannschaft steigt in die Kreisklasse auf und hat nach dem Sieg vom Wochenende auch gute Karten, sich die Meisterschaft in der A-Klasse West zu sichern. Die Spieler freuten sich am Sonntag schon einmal über den Aufstieg. Bild: hm

Geschafft! Der SV Trisching steht schon als Aufsteiger der A-Klasse West fest. Ob es allerdings auch für die Meisterschaft reicht, entscheidet sich am letzten Spieltag. Der TuS Dachelhofen möchte hier auch noch ein Wort mitreden.

Schwandorf. (aho) Das hat sich der TuS Dachelhofen (2./52) nicht träumen lassen, dass er im Endspurt um die Meisterschaft in der A-Klasse West wichtige Punkte verspielt. Im Heimspiel gegen den SV Haselbach (5./44) patzte der bisherige Spitzenreiter, kassierte eine 0:2-Niederlage und musste den SV Trisching (1./54) vorbeiziehen lassen, der bei der SpVgg Pfreimd II (8./36) mit 3:2 gewann. Nun scheinen die Trischinger die besseren Karten zu besitzen, wenngleich der letzte Gegner SC Kreith/Pittersberg (3./49) heißt. Der Drittplatzierte gewann auf eigenem Platz gegen den SC Sinopspor 57 (12./22) mit 2:0. Dem TV Wackersdorf (48) verhalf der 5:1-Sieg beim FC Saltendorf (9) zur Sicherung des Relegationsplatzes. Im besten Fall ist sogar noch der direkte Aufsteig möglich.

SpVgg Pfreimd II       2:3 (1:1)       SV Trisching
Tore: 1:0 (18.) Kevin Lösch, 1:1 (33.) Jonathan Schatz, 1:2 (58.) Jonathan Schatz, 1:3 (71.) Jonathan Schatz, 2:3 (72./Foulelfmeter) Kevin Lösch - SR: Helmut Saalbach (SC Ettmannsdorf) - Zuschauer: 50 - Gelb-Rot: (90.) Johannes Armer (Pfreimd), Meckern

(mbc) Vom Anstoß weg entwickelte sich ein schnelles Spiel. Die Pfreimder beherrschten Ball und Gegner klar und hatten mehrere gute Möglichkeiten. In der 18. Minute erzielte Kevin Lösch das überfällige 1:0. Mit der ersten Strafraumaktion glichen die Gäste zum 1:1 aus. Bis zur Pause hätte die SpVgg für klare Verhältnisse sorgen müssen.

In der zweiten Halbzeit gestalteten die Trischinger das Spiel ausgeglichen und hatten auch ihre Möglichkeiten. Für das 1:2 (58.) sorgte wiederum Jonathan Schatz mit einem Freistoß aus 20 Metern. Der gleiche Spieler erhöhte auf 1:3. In der 72. Minute wurde der durchgebrochene Matthias Raab im Strafraum gelegt. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Kevin Lösch zum 2:3. Jetzt war es wieder ein offenes Spiel. Die Hausherren versäumten es jedoch, mit einer Vielzahl bester Möglichkeiten das Spiel zu drehen. So brachte der SV den glücklichen Sieg über die Zeit.

FC Saltendorf       1:5 (0:2)       TV Wackersdorf
Tore: 0:1 (35.) Filip Hristov, 0:2 (42.) Armin Shakeel, 0:3 (48.) Matthias Walz, 0:4 (55.) Armin Shakeel, 1:4 (70.). Markus Fischer, 1:5 (88.) Denis Heigl - SR: Imri Emini (Parsberg) - Zuschauer: 50

(aho) Der TV Wackersdorf war in diesem einseitigen Spiel die bessere Mannschaft und gewann verdient. Spielerisch und läuferisch waren die Saltendorfer klar unterlegen. Obwohl der Gast zielstrebig nach vorne spielte, fiel der erste Treffer erst in der 35. Minute durch Hristov. Shakeel in der 42. und Walz kurz nach der Halbzeit erhöhten auf 0:3, Shakeel markierte dann das 0:4. Für die Ergebniskosmetik sorgte Fischer mit dem 1:4, bevor Heigl den Endstand herstellte.

TuS Dachelhofen       0:2 (0:1)       SV Haselbach
Tore: 0:1 (29.) Gordon Börner, 0:2 (90.) Manfred Schmid - SR: Horst Lang (FC Niedermurach) - Zuschauer: 80

(aho) Lange Gesichter gab es beim TuS Dachelhofen nach der Heimniederlage gegen den SV Haselbach. Der Tabellenführer tat sich schwer gegen einen geschickt verteidigenden Gegner. Insgesamt gab es nur wenig Torchancen, das Geschehen spielte sich im Mittelfeld ab.

Nach einer halben Stunde nutzte Börner eine Haselbacher Chance zum 0:1. Bis zum Ende rannte der TuS diesem Rückstand hinterher. Mit einem Kontertor in der Nachspielzeit sorgte Schmid für die Entscheidung und bescherte dem SV Haselbach einen glücklichen Sieg.

SC Kreith/Pittersberg       2:0 (0:0)       SC Sinopspor 57
Tore: 1:0 (65.) Andrej Krutsch, 2:0 (83./Foulelfmeter) Harald Faderl - SR: Willi Greber (FC OVI-Teunz) - Zuschauer: 80

(aho) Die Vorteile lagen beim SC Kreith/Pittersberg, der es lange Zeit nicht verstand, seine vielen Torchancen zu nutzen. Vom Gast war wenig zu sehen, er hatte nur wenig gelungene Offensivaktionen.

Nach einer torlosen ersten Hälfte erhöhten die Gastgeber das Tempo und kamen durch Krutsch zum 1:0, der aus 16 Metern traf. Das Spiel verflachte immer mehr, wobei der Vorsprung der Heimelf nicht in Gefahr geriet. Sieben Minuten vor dem Abpfiff verwandelte Faderl einen Foulelfmeter zum 2:0-Endstand für die Kreither.

DJK Steinberg       1:1 (0:0)       ASV Fronberg
Tore: 1:0 (60.) Mario Binner, 1:1 (73.) David Nestler - SR: Peter Hofbauer - Zuschauer: 110

(aho) Im Duell der Aufsteiger trennten sich beide Mannschaften gerechterweise unentschieden. Die Zuschauer sahen eine schwache Partie mit wenig Höhepunkten. Hüben wie drüben wurden die Torchancen teilweise kläglich vergeben. Den Steinberger Führungstreffer durch Binner egalisierte Fronberg durch Nestler in der 73. Minute. SR Hofbauer hatte die kampfbetonte Begegnung gut im Griff.

FC Maxhütte-Haidhof       2:1 (1:1)       FC Wernberg II
Tore: 0:1 (20.) Fabian Lang, 1:1 (35.) Benedikt Saller, 2:1 (58.) Tobias Silbereis - SR: Andreas Allacher (TUS Dachelhofen) - Zuschauer: 80

(aho) Zwei gleichwertige Mannschaften standen sich in Maxhütte gegenüber. In dem schwachen Spiel hatte der heimische FC die besseren Tormöglichkeiten, die er wieder einmal nicht verwertete. Besser machten es der FC Wernberg II, der nach 20 Minute durch Lang die Führung erzielte.

Zum 1:1-Ausgleich benötigte die Heimelf einen Elfmeter, der durch Saller erst im Nachschuss verwandelt wurde. Maxhütte traf zwei Mal die Querlatte und kam durch Silbereis in der 58. Minute zum verdienten Siegtreffer.

TSV Schwandorf       1:2 (1:0)       DJK Weihern/Stein
Tore: 1:0 (30.) Ricardo Frank, 1:1 (51./Eigentor) Fabian Obst, 1:2 (69.) Anton Rauen - SR: Markus Schreiner - Zuschauer: 40

(aho) Wenig spielerische Glanzpunkte sahen die Zuschauer beim TSV Schwandorf. Für beide Mannschaften war die Luft raus, was sich am Spielgeschehen zeigte. Frank brachte die Turner nach einer halben Stunde in Führung.

Nach der Pause verflachte die Begegnung immer mehr. Weihern glich durch ein Schwandorfer Eigentor aus. Das Unentschieden wäre gerecht gewesen, doch Rauen nutzte eine der wenigen Chancen der Gäste zum Siegtor in der 69. Minute.
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