Trost für unglückliche "Löwen"

Die Sechziger Christopher Schindler (links) und Gary Kagelmacher (rechts) schicken den Freiburger Mike Frantz auf den Hosenboden. Am Ende jubelte aber der Sportclub aus dem Breisgau. Bild: dpa

Der TSV 1860 München wartet weiter auf die ersten Punkte der Saison. Gegen favorisierte Freiburger zeigten die "Löwen" zwar eine gute Partie, verloren aber am Ende wegen eines Foulelfmeters.

Trotz einer starken Leistung hat der TSV 1860 München die zweite Niederlage im zweiten Ligaspiel kassiert. Die "Löwen" unterlagen dem SC Freiburg am Samstag mit 0:1 (0:0) und müssen damit weiter auf Punkte in der neuen Saison der 2. Fußball-Bundesliga warten. "Ich bin zufrieden mit dem Spiel meiner Mannschaft", sagte Coach Torsten Fröhling. "Schade, dass wir uns nicht belohnt haben."

Freiburgs Torjäger Nils Petersen, beim fulminanten 6:3 im ersten Saisonspiel schon Hattrick-Schütze, sorgte mit einem Foulelfmeter in der 75. Minute für die Entscheidung. "Wir können heute viel Positives mitnehmen, leider aber keine Punkte", meinte Kapitän Christopher Schindler. Die Sechziger hatten am ersten Spieltag in Heidenheim eine 0:1-Niederlage kassiert und dabei auf ganzer Linie enttäuscht.

Gegen den favorisierten Bundesliga-Absteiger aus dem Breisgau zeigten die "Löwen" vor allem in der zweiten Hälfte eine ansprechende Leistung. Mit viel Engagement ließen sie die Gäste kaum zur Entfaltung kommen und gefährliche Chancen herausspielen. Im Abschluss gelang es aber nicht, die beiden Sturmspitzen Rubin Okotie und Stephan Hain in Szene zu setzen. Auch die Freiburger, die zum Saisonstart am vergangenen Montag noch einen 6:3-Kantersieg gegen den 1. FC Nürnberg gefeiert hatten, taten sich schwer. Vincenzo Grifo traf mit einem Gewaltschuss in der 13. Minute nur die Latte, danach wurde es vor dem Tor von 1860-Keeper Vitus Eicher nur noch selten gefährlich. Die Entscheidung fiel eine Viertelstunde vor Schluss: Hain zerrte Mike Frantz im Strafraum zu Boden, Ex-Bayern-Profi Petersen traf sicher vom Elfmeterpunkt. "Heute hat nur die glücklichere Mannschaft gewonnen", resümierte Freiburgs Trainer Christian Streich und lobte den Gegner: "Wer meint, dass diese Mannschaft fußballerisch keine guten Mittel hat, der schaut nicht richtig hin."
Weitere Beiträge zu den Themen: August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.