Unentschieden gegen Sporting Lissabon wäre zu wenig - Di Matteo setzt auf stabile Defensive
Schalke braucht endlich einen Sieg

Roberto di Matteo kommt bei den Schalker Spielern gut an. Gegen Sporting Lissabon will der Trainer mit den Königsblauen den ersten Sieg in der Champions-League-Saison 2014/15 feiern. Bild: dpa
Nach dem gelungenen Debüt unter Neu-Trainer Roberto Di Matteo muss sich der FC Schalke 04 jetzt wieder auf der großen Fußball-Bühne Champions-League beweisen. "Wir müssen versuchen, im Heimspiel gegen Sporting Lissabon die drei Punkte zu holen. Denn aus meiner Erfahrung ist es auswärts schwieriger", betonte Di Matteo vor dem ersten Duell mit Portugals Vizemeister am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) in der Veltins-Arena. 15 Tage später treten die Königsblauen zum vierten Spiel in der Gruppe G in der portugiesischen Hauptstadt an.

Angesichts der bisher mageren Ausbeute von zwei Punkten aus den Partien beim FC Chelsea in London und gegen NK Maribor können sich die Königsblauen im Heimspiel gegen Sporting keinen Fehltritt mehr erlauben. Sonst schwinden die Aussichten aus Platz zwei und den erneuten Einzug ins Achtelfinale. Denn Gruppenrang eins scheint für Spitzenreiter FC Chelsea (4 Punkte) reserviert, der seine Führung daheim gegen Maribor (2) ausbauen kann. "Die Ausgangslage ist nicht schlecht", meinte Di Matteo am Montag. "Ich glaube, dass Maribor aber auch noch was zu sagen hat. Aber sicherlich sind die nächsten beiden Spiele sehr wichtig."

Sporting ist in der Königsklasse mit einem Zähler derzeit zwar nur Gruppenletzter, tankte am Wochenende mit dem 3:1-Sieg beim FC Porto im portugiesischen Pokalwettbewerb aber viel Selbstvertrauen. Der momentan in der Liga auf Platz vier liegende Hauptstadtclub ist kein Team, das im Vorübergehen zu besiegen ist. "Das ist ein gefährlicher Gegner mit individuell guten Spielern", warnte Di Matteo.

Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass Di Matteo auch gegen Lissabon den Fokus zunächst auf defensive Stabilität legen wird. "Sie haben die Antwort schon selbst gegeben", entgegnete der Schalke-Coach auf entsprechende Fragen. Heißt: Zumindest in den kommenden Spielen ist nicht mit einem Schalker Offensiv-Feuerwerk zu rechnen. Offen ist, mit welchem Personal Schalke die Aufgabe gegen Lissabon bewältigen will. Der gegen Hertha gesperrte Joel Matip steht wieder zur Verfügung, auch Sidney Sam wäre eine Alternative. Aber eine große Rotation wird es wohl kaum geben.
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