Union Berlin träumt
"Etwas ganz Großes"

Die Spieler des 1. FC Union Berlin kommen derzeit kaum aus dem Jubeln heraus. Gegen den FC St. Pauli gelang der vierte Sieg in Serie. Bild: dpa

Berlin. Philipp Hosiner kennt die 1. Bundesliga, der Siegeszug seines 1. FC Union Berlin lässt den Ex-Kölner zumindest schon mal an eine Rückkehr in die Beletage des deutschen Fußballs denken. "Es ist eine schöne Momentaufnahme, mehr nicht. Aber wir haben gezeigt, dass wir in der Vorbereitung gut gearbeitet haben. Und wir konnten abstellen, dass wir zu viele leichte Gegentore bekommen", sagte Hosiner nach dem vierten "Dreier" seines neuen Clubs in Folge in der 2. Bundesliga.

"Wenn wir weiter so konzentriert spielen, kann es noch etwas ganz Großes werden in dieser Saison", ergänzte er. Mit seinem Premieren-Treffer für Union konnte der Neu-Berliner Hosiner nun erst einmal zum 2:0 gegen den FC St. Pauli und zum Sprung auf Tabellenplatz zwei beitragen. Nach dem 7. Spieltag wollen die Union-Chefs allerdings noch nicht über höhere Ziele sprechen. "Wir freuen uns drüber", sagte Trainer Jens Keller zur Serie von sieben Pflichtspielen ohne Niederlage.

Der neue Coach Keller hat in kurzer Zeit eine klare Linie und moderne Erstliga-Elemente ins Spiel der Berliner gebracht. 9:1-Tore aus vier Partien sprechen für sich. Selbst der Ausfall von Zweitliga-Toptorjäger Collin Quaner (Muskelverletzung) irritierte die "Eisernen" vor ausverkauftem Haus gegen St. Pauli nicht. "Wichtig ist, dass mehrere Stürmer treffen", sagte Hosiner.

St. Pauli-Trainer Ewald Lienen bescheinigte den Unionern, "momentan eine echte Spitzenmannschaft" zu sein. Sein Kollege Keller bestätigte zumindest, dass nach 14 Punkten und elf Monaten ohne Heimpleite das Selbstbewusstsein gewachsen ist.
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