Verfahren gegen Feyenoord und Rom
Fußball

Nyon.(dpa) Die Europäische Fußball-Union hat erwartungsgemäß ein Disziplinarverfahren gegen Feyenoord Rotterdam und den italienischen Erstligisten AS Rom nach den Krawallen am vergangenen Donnerstag eröffnet. Die Niederländer müssen sich wegen rassistischem Verhalten ihrer Fans sowie das Werfen von Feuerwerkskörpern und weiteren Gegenständen verantworten. Den Römern werden unterdessen Spielverzögerung und Provokation der Gastgeber-Fans vorgeworfen.

Beim 1:2 zwischen Feyenoord und der Roma musste die Partie gleich zweimal wegen fliegender Gegenstände unterbrochen werden. Allein in Rotterdam seien 42 Fußball-Anhänger festgenommen worden, hatte das "Algemeen Dagblad" berichtet. Bereits vor dem Hinspiel, das 1:1 endete, war es in der vergangenen Woche in Rom zu schweren Ausschreitungen gekommen. Während des Spiels war außerdem eine aufblasbare Riesenbanane in Richtung des dunkelhäutigen Roma-Profis Gervinho geflogen. Die Fälle werden am 4. und 19. März vor der Disziplinarkommission verhandelt.

1860 länger ohne Torjäger Okotie

München.(dpa) Zweitligist TSV 1860 München muss im Abstiegskampf mehrere Woche ohne seinen Torjäger Rubin Okotie auskommen. Der österreichische Nationalspieler hat sich am Montagabend beim 1:1 in Ingolstadt bei einem Pressschlag am Knie verletzt. Dadurch sei seine Innenbandverletzung an dem Gelenk aktiviert worden, teilte der Verein am Dienstag nach einer Untersuchung mit. Der 27 Jahre alte Angreifer, der die Torschützenliste der 2. Liga mit 13 Treffern anführt, hat eine Schiene zur Ruhigstellung des verletzten Knies erhalten.
Weitere Beiträge zu den Themen: März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.