Verwirrung vor Wahl des neuen Tennis-Präsidenten
Chef oder Vize? Was will Stich?

Die Verwirrung im Kandidaten-Casting beim Deutschen Tennis Bund ist perfekt. Wimbledonsieger Michael Stich relativierte Aussagen des Bundesausschuss-Vorsitzenden Robert Hampe über seine eigenen Ambitionen im DTB. "Ich habe nur gesagt, dass ich kein eigenes Team aufstellen kann. Aber ich stünde für ein Übergangspräsidium durchaus als Präsident zur Verfügung, würde aber ebenso als Vizepräsident antreten", sagte Stich dem "Hamburger Abendblatt". Zuvor hatte Hampe erklärt, dass Stich nicht als DTB-Chef kandidieren wolle, sondern nur als Vizepräsident.

"Es fehlt ihm bis zur Mitgliederversammlung die Zeit, eine Mannschaft zusammenzustellen, um als Präsident zu kandidieren", sagte Hampe, der sich seit Tagen darum bemüht, den Direktor des ATP-Turniers am Hamburger Rothenbaum in die Verbandsarbeit einzubinden. Als einziger Kandidat für die Nachfolge von Karl-Georg Altenburg galt lange Zeit Ulrich Klaus. Dessen Verhältnis zu Stich gilt aber als äußerst angespannt. Der neue Präsident wird am 16. November in Berlin gewählt.
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