VfL Wolfsburg nur 1:1 in Danzig
Fußball

Iker Casillas. Bild: dpa
Wolfsburg/Danzig.(dpa) Drei Wochen vor dem Supercup gegen Rekordmeister Bayern München hat der vermeintliche erste Bayern-Herausforderer VfL Wolfsburg erwartungsgemäß noch einige Arbeit vor sich. Erstmals mit Zwölf-Millionen-Euro-Neuzugang Max Kruse, aber noch ohne etliche andere Stars kam der Vizemeister und Pokalsieger am Sonntag in einem Testspiel beim polnischen Erstligisten Lechia Danzig nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Für den VfL traf Aaron Hunt (33. Minute), Mario Maloca glich zehn Minuten vor dem Ende per Kopf aus.

Am Montag werden Kevin De Bruyne und Ivan Perisic zurückerwartet. Möglichst bald soll sich dann entscheiden, ob der umworbene De Bruyne wie angestrebt seinen noch bis 2019 laufenden Vertrag vorzeitig verlängert. Dies dürfte mit einer satten Gehaltsaufstockung, aber auch mit einer künftigen Ausstiegsklausel einhergehen. Hartnäckig halten sich Gerüchte, De Bruyne könnte den VfL auch noch in diesem Sommer verlassen.

Casillas nimmt Abschied von Real

Madrid.(dpa) Der zum FC Porto wechselnde Torwart-Star Iker Casillas hat emotional Abschied von Real Madrid genommen. "Das ist der schwierigste Tag. Madrid hat mir alles gegeben", sagte der 34 Jahre alte langjährige Kapitän des spanischen Fußball-Rekordmeisters am Sonntag bei einer Pressekonferenz in Madrid mit stockender Stimme und Tränen in den Augen. Casillas geht nach 25 Jahren im Club und 16 Jahren im Profi-Team der "Königlichen".

Casillas gewann mit Real 19 Titel, darunter drei Mal die Champions-League. Mit der spanischen Nationalmannschaft holte er zweimal den EM- und einmal den WM-Titel. Real Madrid hatte den Transfer des 162-maligen Nationalspielers am späten Samstagabend bekanntgegeben. Nach Medienberichten wechselt Casillas ablösefrei nach Portugal.

Katar klagt gegen Zwanziger

Berlin.(dpa) Katars Fußball-Verband hat einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zufolge beim Landgericht Düsseldorf eine Unterlassungsklage gegen den früheren DFB-Präsidenten Theo Zwanziger eingereicht. Der ehemalige Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hatte Katar im Zusammenhang mit der umstrittenen Vergabe der WM 2022 als "Krebsgeschwür des Weltfußballs" bezeichnet. Der Staat Katar und der Fußballverband des Landes werfen dem einstigen Exekutivmitglied des Weltverbandes Fifa "eine nicht hinnehmbare Verleumdung und Herabwürdigung seiner Bürger und staatlichen Gemeinschaft" vor.
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