Vohenstrauß II siegt im Stadtduell

Die beeindruckende Siegesserie des SV Altenstadt/Voh. (9./18) in der Kreisklasse Ost ist gerissen. Nach fünf Dreiern in Folge unterlag der Aufsteiger ausgerechnet im Stadtderby der SpVgg Vohenstrauß II (2./25) klar mit 2:5.

Weiden. (af) Da Spitzenreiter TuS/WE Hirschau (1./29) beim 1:1 bei der DJK Neukirchen/Chr. (7./19) in letzter Minute zwei Punkte liegen ließ, konnte Vohenstrauß II den Rückstand auf vier Zähler verkürzen. Der SV Floß (3./24) rückte dank des 5:2-Derbysieges gegen den TSV Püchersreuth (13./7) auf Platz drei vor. Überraschend hoch fiel die 0:6-Pleite des SV Störnstein (4./21) bei der DJK Weiden (5./20) aus.

DJK Neukirchen/Chr.       1:1 (0:1)       TuS/WE Hirschau
Tore: 0:1 (40.) Johannes Pfab, 1:1 (88.) Tomas Sova - SR: Wolfgang Amtmann (SV Grafenwöhr) - Zuschauer: 60

(pi) Auf diese Leistung sollte die Truppe von Hans Jürgen Mühling aufbauen können. Sie musste zwar dem Tabellenführer im ersten Durchgang das Geschehen überlassen und hatte Glück, nicht weiter ins Hintertreffen zu geraten, legte dafür aber nach dem Seitenwechsel den Schalter um. Die Gäste, in Sachen Spielkultur zunächst deutlich überlegen, taten mit zunehmender Dauer einfach zu wenig, auch bedingt durch den Willen der Platzherren, wenigstens einen Punkt einzufahren. Torraumszenen wurden immer mehr zur Mangelware. So musste kurz vor dem Ende auch ein Weitschuss von Tomas Sova für das leistungsgerechte Remis herhalten.

DJK Weiden       6:0 (3:0)       SV Störnstein
Tore: 1:0 (10./Foulelfmeter) Patrick Ott, 2:0 (43.) Felix Schärtl, 3:0 (45.) Franz-Josef Birawsky, 4:0 (47.) Niklas Aha, 5:0 (83.) Daniel Treml, 6:0 (87.) Alwin Hlina - SR: Hans Fischer (TSV Tännesberg) - Zuschauer: 120 - Gelb-Rot: (27.) Benjamin Hoch (SV)

(tum) Einen Kantersieg landete die heimische DJK gegen schwache Gäste aus Störnstein. In der 10. Minute war Schärtl durch und konnte nur durch eine Notbremse gestoppt werden, den fälligen Elfmeter verwandelte Ott sicher zur Führung. Der Gästespieler hatte Glück, dass er für diese Aktion nicht die Rote Karte sah. Kurz vor der Pause der Doppelschlag und die Vorentscheidung: Zuerst traf Schärtl und kurz darauf vollendete Birawsky einen tollen Spielzug über den Flügel. Nach der Pause fiel die endgültige Entscheidung. Aha wurde von Ott mustergültig bedient und musste den Ball nur noch über die Linie drücken. Nach dem 4:0 nahm die DJK einen Gang heraus und Störnstein fand nun etwas besser ins Spiel. Die beste Gästemöglichkeit war ein Pfostentreffer nach einem abgefälschten Freistoß. In einem kampfbetonten Spiel gewann die DJK verdient.

FSV Waldthurn       2:1 (1:1)       SV Etzenricht II
Tore: 0:1 (15.) Mulic, 1:1 (42.) Grünauer, 2:1 (62.) Graf - SR: Stefan Nörl - Zuschauer: 70 - Rot: (90.+2) Mulic (SV)

(sew) Es war ein Kampf auf Biegen und Brechen, den die Heimmannschaft gegen einen aufopferungsvoll agierenden Gast mit 2:1 für sich entschied. Waldthurn hatte gleich zu Beginn gute Möglichkeiten. Völlig überraschend gingen die Gäste in der 15. Minute in Führung. Die verstärkten Angriffsbemühungen der Grünauer-Truppe beantwortete Etzenricht mit gefährlichen Kontern, die fast zu einem weiteren Treffer geführt hätten. Eine Kopfballabwehr des eigenen Spielers konnte FSV-Keeper Michael Schön gerade noch an die Torlatte lenken. Als die Teams schon mit den Gedanken bei der Halbzeitpause waren, fasste sich der quirlige FSV-Stürmer Manuel Grünauer an der gegnerischen Strafraumgrenze ein Herz und setzte den Ball mit einem Flachschuss zum 1:1 ins Netz. Das Spiel entwickelte sich im zweiten Spielabschnitt vor 70 Zuschauern zu einem offenen Schlagabtausch. In der 62. Minute sorgte Thomas Graf, der ungehindert aus kurzer Distanz zum Schuss kam, für die Entscheidung zugunsten von Waldthurn. In der Nachspielzeit ließ sich ein Etzenrichter zu einer Tätlichkeit hinreißen.

SV Floß       5:2 (1:2)       TSV Püchersreuth
Tore: 0:1 (10.) Andreas Burkhard, 1:1 (13./Foulelfmeter) Philip Frank, 1:2 (18.) Dennis Bloemer, 2:2 (55.) Philip Frank, 3:2 (75.) Alexander Meier, 4:2 (86.) Matthias Strobl, 5:2 (90.) Matthias Strobl - SR: Timmy Joe Schlesinger - Zuschauer: 150

(mac) Der SV übernahm zwar sofort das Kommando, jedoch ohne sich entscheidend im Püchersreuther Sechzehner durchsetzen zu können. Der Gast wartete auf Fehler der Heimmannschaft, was auch aufging: Burkhard staubte zur Gästeführung ab. Floß konnte zwar mit einem Foulelfmeter durch Frank ausgleichen, war aber immer noch nicht frei von Fehlern. So versenkte Gästespieler Bloemer den Ball im Alleingang zum 1:2. Nach der Pause nahm der Flosser Druck auf das Gästetor zu. So war es Frank, der nach 55 Minuten ausglich. Nun wollte der SV den Sieg und schnürte Püchersreuth in deren Hälfte ein. In der 75. Minute wurde Meier von Beyer herrlich freigespielt. Dieser schob den Ball überlegt ins lange Eck zum 3:2. Nun lockerte der Gast seine Abwehr. Dies kam wiederum Floß entgegen, das mit zwei Kontertoren aus dem Lehrbuch Püchersreuth endgültig auf die Verliererstraße brachte.

FC Weiden-Ost II       3:1 (1:2)       SV Pfrentsch
Tore: 0:1 (14.) Rene Schwarz, 1:1/1:2 (18./41.) Maximilian Vollath, 1:3 (87.) Daniel Heisig - SR: Christoph Busch (SpVgg Vohenstrauß) - Zuschauer: 60 - Rot: (79.) Stefan Pressl (SV) Tätlichkeit

(gil) In einem schwachen Kreisklassenspiel mit vielen Missverständnissen und Fehlpässen behielten die Ostler die drei wichtigen Punkte zu Hause, weil sie zumindest in kämpferischer Hinsicht überzeugten und auch endlich ihre Chancen ansatzweise zu verwerten wussten. Dabei fing die Begegnung alles andere als gut für die Heimelf an, als Schwarz die Gäste durch einen Konter in Führung schoss. Doch die Ostler antworteten umgehend, als Heisig zunächst die Latte und Vollath im Nachsetzen zum 1:1-Ausgleich traf. Wiederum Vollath markierte nach schönem Zuspiel von Heisig den 2:1-Pausenstand. Nach dem Wechsel hätte sich wie gegen Pirk beinahe das eklatante Vorrücken nach Standardsituationen gerächt, als T. Pressl für den SV nur den Pfosten traf. Als S. Pressl dann nach einer dummen Aktion vom Platz musste, machte es die Heimelf durch viele vergebene Großchancen unnötig spannend. Drei Minuten vor dem Ende erlöste Heisig mit einem Sololauf seine Mannschaft.

TSV Eslarn       1:0 (0:0)       SpVgg Pirk
Tor: 1:0 (75.) Markus Karl - SR: Willi Woldrich (Waldau) - Zuschauer: 80

(tmk) Die erste Halbzeit fand überwiegend im Mittelfeld statt. Den Zuschauern boten sich wenige Strafraumszenen und so gingen beide Teams ohne Tore in die Kabine. Nach dem Wechsel entwickelte sich die Partie zu einem Schlagabtausch, wobei die Heimelf etwas mehr für das Spiel machte und die Gäste immer zu gefährlichen Kontern ansetzten. Eslarn bekam das Spiel mehr und mehr in den Griff und erhöhte den Druck. Eine Viertelstunde vor Schluss fiel das 1:0. Bäumler setzte sich außen durch, legte mustergültig quer und TSV-Stürmer Karl musste den Ball nur noch über die Linie schieben. Danach dominierte Eslarn und sicherte sich aufgrund des Spielverlaufs verdient die Punkte.

SV Altenstadt/Voh.       2:5 (1:3)       SpVgg Vohenstrauß II
Tore: 0:1 (31.) Viet Le Duc, 0:2 (37.) Marcel Pfab, 0:3 (40.) Marcel Pfab, 1:3 (42.) Christian Meyer, 1:4 (58.) Marcel Pfab, 1:5 (65.) Markus Wildenauer, 2:5 (69.) Markus Duschinger - SR: Andreas Frieser (SV Kohlberg) - Zuschauer: 280 - Rot: (71.) Tobias Stangl (SVA) grobes Foulspiel

(lsb) Vor einer stattlichen Kulisse ging das Stadtderby in Altenstadt/Voh über die Bühne. Zu Beginn der Partie waren beide Teams darauf aus, den Ball in ihren eigenen Reihen zu halten. Die Hausherren versuchten aber immer wieder Nadelstiche zu setzen und erspielten sich ein Chancenplus. Die erste Unachtsamkeit der heimischen Hintermannschaft nutzte Viet Le Duc eiskalt zum 0:1. Binnen zehn Minuten erhöhte die SpVgg auf 3:0. Christian Meyer fasste sich ein Herz und verkürzte in der 42. Minute zum 1:3-Pausenstand. Nach dem Pausentee drängte der SVA auf den Anschlusstreffer. Mehrere gute Einschussmöglichkeiten ergaben sich, doch das Tor wollte einfach nicht fallen. Das 1:4 war dann die Vorentscheidung. Der SV erholte sich von diesem Tor nicht mehr und fand kein probates Mittel mehr, um die Vohenstraußer Defensiv-Abteilung in Verlegenheit zu bringen. Zudem musste der SVA nach der einzigen fraglichen Entscheidung des Referees nur noch mit zehn Mann spielen.
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