Von Musterschüler Manuel Neuer bis Auslaufmodell Mario Gomez
Sommerzeugnis der Nationalspieler

Bundestrainer Joachim Löw setzte in der schwierigen Nach-WM-Saison in zehn Länderspielen der Fußball-Nationalmannschaft 32 Akteure ein. Auf dem Weg zur EM 2016 gibt es manche Musterschüler, mehrere Lehrlinge und einige Kandidaten, die die Versetzung ins nächste Länderspieljahr nicht schafften.

Torhüter

Neuer: An seinem Status ist nicht zu rütteln. Deutschlands Nummer 1.

Weidenfeller: Abschied nach fünf Spielen. Jetzt sollen Jüngere ran.

Zieler: War Neuers erster Stellvertreter. Genießt Löws Vertrauen.

Abwehr

Badstuber: Der Pechvogel. Erneute Verletzung wirft ihn weit zurück.

Lars Bender: Zuletzt ein Mini-Einsatz gegen Spanien. Das war's wohl.

Boateng: Der unumstrittene Abwehrchef. Kann auch Dreierkette spielen.

Durm: Sechs Einsätze, konnte aber sein Standing nicht verbessern.

Ginter: Leistungsloch nach Wechsel. Muss sich bei Junioren beweisen.

Großkreutz: War nur noch einmal dabei. Keine Zukunft mehr.

Hector: Der Lehrling auf links. Internationale Klasse fehlt noch.

Höwedes: Der WM-Linksverteidiger spielte wenig, dann aber zentral.

Hummels: Nur drei Spiele. WM-Nachwehen zogen sich bis heute durch.

Mustafi: Stammplatz in Valencia als Trumpf. Alternative, muss reifen.

Rudy: Überraschend häufig gespielt. Löw schätzt die Verlässlichkeit.

Rüdiger: Fünf Spiele, aber noch in der Lernphase. Löw mag ihn.

Mittelfeld

Bellarabi: Tempospiel macht den Neuling wertvoll - gute Perspektiven.

Draxler: Nur drei Teileinsätze: Anschluss durch Verletzung verloren.

Gündogan: Nach langer Verletzung fehlt Stabilität. Löw setzt auf ihn.

Herrmann: Neu entdeckte Tor-Geilheit. Muss sich weiter beweisen.

Khedira: Saison zum Vergessen. Bei Juve soll es wieder besser werden.

Kramer: Die WM-Entdeckung ist weiter nur eine Alternative auf der 6.

Kroos: Bei Real zur Persönlichkeit gereift. Mit 25 einer der Chefs.

Müller: WM-Torjäger auch im Alltag mit Top-Quote. Löws großer Trumpf.

Özil: Nach zermürbender Knieverletzung bei Löw weiter unumstritten.

Podolski: Neun Einsätze: Aber Meriten alleine sind bald zu wenig.

Reus: Verletzungsseuche hielt an: Konnte Potenzial nur andeuten.

Schürrle: Ein Dreierpack zum Abschluss, aber oft nur Einwechsler.

Schweinsteiger: Kapitän kaum an Bord. Sein Körper ist das Problem.

Volland: Bei U21 der Chef. Seine Zeit bei Löw könnte jetzt kommen.

Angriff

Götze: Anders als bei Bayern als Stürmer feste Größe - 10 mal dabei.

Gomez: 57 Minuten gegen Argentinien waren wohl die letzten.

Kruse: Als Ersatzmann zurück. Muss Qualität in Wolfsburg beweisen.
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