Weiden.
Schrepel sortiert nach Rücktritt

(af) So schnell geht's: Zu Saisonbeginn hoch gehandelt, befindet sich der FC Tegernheim im freien Fall. Nach drei Niederlagen hat Trainer Florian Schrepel beim punktlosen Tabellenvorletzten der Landesliga Mitte Konsequenzen gezogen. "Ich sehe keine Perspektiven mehr", sagte der 33-Jährige und trat am Montag von seinem Amt zurück.

Dem Ex-Bayernligaspieler der SpVgg Weiden wurmt es, dass seine Spieler in den ersten drei Punktspielen nicht den nötigen Einsatz gezeigt haben. "Wille, Leidenschaft und Konzentration haben gefehlt", schimpfte der Angreifer nach dem 1:4-Heimdebakel zuletzt gegen Bad Kötzting. Obwohl er in der neuen Saison nur noch Trainer sein wollte, wechselte sich Schrepel gegen Bad Kötzting zur Pause beim Stand von 0:2 ein. Eine Maßnahme, die aber nicht fruchtete. Zwei Tage später erklärte der Coach seinen Rücktritt. Für die Tegernheimer kam der Schritt überraschend. Sie sind nun auf Trainersuche.

Ob Schrepel schnell wieder ins Fußballgeschäft zurückkehrt, ist offen. "Ich muss erstmal schauen, wie es weitergeht", erklärte er am Dienstag, nachdem er bereits mehrere Anrufe von interessierten Vereinen erhalten hatte. "Aktuell ist alles möglich. Es kann sein, dass ich eine Pause mache. Vielleicht spiele ich auch bald wieder oder bin nur Trainer", meinte Schrepel. Dass er für den SC Luhe-Wildenau die Fußballstiefel schnüren wird, ist eher unwahrscheinlich. Nachdem er bei der Rettungsaktion für den Bezirksligisten zuletzt beratend tätig war, will er sein Engagement nicht weiter ausweiten: "Ziel war es, eine Mannschaft auf die Beine zu stellen. Es sieht so aus, dass ich nicht spielen muss."
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