Weinzierl: Über Europa nicht mehr reden

Oliver Gorgiev sorgte für das zwischenzeitliche 2:0 der Amberger beim SSV Jahn Regensburg II. Bild: A. schwarzmeier
Selbst der Freudentaumel über den ersten Sieg seit sechs Wochen verführte keinen Augsburger dazu, sich öffentlich mit der Europa-League auseinanderzusetzen. Zu nah waren auch nach dem 2:1 gegen den VfB Stuttgart noch die Eindrücke der jüngsten Schwächephase in der Fußball-Bundesliga. "Über Europa brauchen Sie mit mir nicht mehr zu reden!", verkündete Trainer Markus Weinzierl.

Fünf Spiele vor Schluss ist die Ausgangsposition auch dank der Konkurrenz prima. Auf Mitbewerber wie 1899 Hoffenheim (37 Punkte) und Borussia Dortmund (36) haben die Augsburger dank ihrer 42 Zähler schon ein angenehmes Polster. Nur noch Finalspiele stünden an, erkannte Pierre-Emile Højbjerg, ohne das Wörtchen "Europa-League" in den Mund zu nehmen.

Dass es nach Wochen kleiner und größerer Enttäuschungen gegen Stuttgart wieder mit einer Drei-Punkte-Party klappte, lag nicht zuletzt an Halil Altintop. Als der zuletzt wegen Rückenproblemen angeschlagene 32-Jährige am Samstag eingewechselt wurde, war mehr Leben im FCA-Spiel. Nicht nur für Weinzierl war es da keine Überraschung, dass Raul Bobadilla (73. Minute) schon kurz darauf der zweite FCA-Treffer an diesem Tag nach dem frühen 1:0 durch Außenstürmer Werner (7.) gelang. "Als Halil Altintop kam, war mehr Struktur in unserem Spiel", sagte der Coach. Auch Kapitän Paul Verhaegh, der sich vor dem 1:1 durch Daniel Ginczek (22.) hatte überrumpeln lassen, würdigte den Mittelfeldprofi: "Halil hat ein Gefühl für die Lücken, für den Raum. Er ist ein sehr wichtiger Spieler, das weiß jeder."
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