Winklarner Tischtennis-Profi in China dabei
Steger zur WM

Bastian Steger gehört zum Quintett der deutschen Tischtennisspieler, die für die WM in China nominiert wurden. Bild: dpa
Winklarn. Freude bei Bastian Steger: Der Oberpfälzer Tischtennisprofi in Diensten des Bundesligisten SV Werder Bremen wurde von Bundestrainer Jörg Rosskopf zur Weltmeisterschaft (26. April bis 3. Mai) im chinesischen Suzhou nominiert. Im Jahr vor den Olympischen Spielen in Rio setzt Rosskopf erwartungsgemäß auf seine Topakteure. So startet der 33jährige Winklarner hinter Dimitrij Ovtcharov mit der Nummer 6 der Weltrangliste und Timo Boll Nummer 9 als Drittbester mit Weltranglistenplatz 26. Steffen Mengel 27 (Schwalbe Bergneustadt) und Patrick Franziska 44 (Düsseldorf) komplettieren das Fünferaufgebot bei den Herren.

Bastian Steger, Dritter der Europameisterschaften, empfahl sich erst vergangene Woche bei den Qatar Open, als er bis ins Achtelfinale vordrang, sich dann aber mit 1:4 dem späteren überragenden Turniersieger Vladimir Samsonov geschlagen geben musste. Selbst Finalist Dimitrij Ovtcharov (Fakel Gasprom Orenburg-Russland) ereilte gegen seinen Mannschaftskameraden mit 1:4 das gleiche Schicksal.

Nach seinem Wechsel von Saarbrücken als Europacupsieger zum Bundesligisten SV Werder Bremen zählt Bastian Steger mit einer 17:10-Bilanz wiederum zu den stärksten Akteuren der Liga. Somit stärkt er auch weiterhin das Vertrauen des Bundestrainers. Im Doppel soll er als erfahrener WM-Teilnehmer an der Seite des nachrückenden 21-jährigen Talents Patrick Franziska stehen. Timo Boll tritt an der Seite des Weltranglistenersten Ma Long aus China an, eine Kombination aus zwei Ländern, wie es seit einem Jahr wieder vom Weltverband zugelassen wird.
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